Westfälische Hochschule

Gelsenkirchen: Hilbert verlässt Institut nach über 30 Jahren

Prof. Josef Hilbert verabschiedet sich nach über 30 Jahren vom IAT.

Prof. Josef Hilbert verabschiedet sich nach über 30 Jahren vom IAT.

Foto: IAT

Gelsenkirchen.  Prof. Hilbert verlässt das Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. Sein Nachfolger ist Stefan Gärtner.

Mit einer Fachtagung zu den Kernthemen seiner wissenschaftlichen Arbeit verabschiedete das Institut Arbeit und Technik (IAT/Westfälische Hochschule Gelsenkirchen) Ende vergangener Woche seinen geschäftsführenden Direktor Prof. Josef Hilbert in den Ruhestand.

Hilbert blickt auf über 30 Jahre Tätigkeit am Institut zurück. Er baute am IAT den Forschungsschwerpunkt „Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität“ auf und leitete das Institut seit 2011 als geschäftsführender Direktor. Mehrere Referentinnen und Referenten sowie langjährige Wegbegleiter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trugen zum Programm bei.

Hilbert ist Honorarprofessor in Bochum

Hilbert ist Honorarprofessor an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und Mitglied im Vorstand der „MedEcon Ruhr“, der Gesundheitswirtschaftsinitiative der Metropole Ruhr. Er gehört zu den Gründern und ist Vorstandsvorsitzender des Netzwerks Deutsche Gesundheitsregionen (NDGR e.V.). Stationen seines Berufswegs führten von der Universität Bielefeld über das Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin und die Gesamthochschule Paderborn an die Ruhr-Universität Bochum. Anfang 2003 habilitierte er an der Universität Duisburg-Essen in „Berufsbildungsforschung“; 2007 habilitierte er sich an der Ruhr-Universität Bochum im Fachgebiet Gesundheitsökonomie und lehrt dort seitdem an den Fakultäten für Medizin und Sozialwissenschaft.

Seine Kollegen und Kooperationspartner schätzen ihn als Teamplayer, der aus konstruktiver Zusammenarbeit Gewinn und Inspiration zieht. Oft verblüfft Hilbert damit, dass er die Entwicklungsdynamik von wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen vorausahnt. Wichtig war ihm immer, dass seine Arbeiten im „wahren Leben“ auf Interesse stießen und er hoffen konnte, dass sie Wirkung hinterlassen.

Nachfolger ist Stefan Gärtner

Am IAT stellte er die Weichen für künftige Entwicklungen: Heute arbeiten seine Kollegen im IAT-Forschungsschwerpunkt „Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität“ in nationalen wie internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten für digital gestützte Versorgungslösungen bei Diabetes oder Herzinsuffizienz und für gesundes und aktives Alter(n).

Nachfolger von Hilbert als Geschäftsführender Direktor des IAT ist Stefan Gärtner, der auch den Forschungsschwerpunkt Raumkapital am Institut leitet.

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