TV & Tanzen

Gelsenkirchen: Steffi Jones auf dem „Let’s Dance“-Parkett

Die frühere Profifußballerin und Frauen-Nationaltrainerin Steffi Jones, die in Gelsenkirchen-Buer lebt, freut sich auf die Auftritte in der RTL-Show „Let’s Dance“. Die neue Staffel beginnt am Freitag.

Die frühere Profifußballerin und Frauen-Nationaltrainerin Steffi Jones, die in Gelsenkirchen-Buer lebt, freut sich auf die Auftritte in der RTL-Show „Let’s Dance“. Die neue Staffel beginnt am Freitag.

Foto: TV Now / Stefan Gregorowius

Buer/Köln.  Ex-Nationalspielerin und -trainerin Steffi Jones macht bei der Tanzshow „Let’s Dance" mit. RTL-Premiere für die Gelsenkirchenerin ist am Freitag.

Mit „Let’s Dance“ veränderte sich einst die Einstellung der Menschen im Lande zum Gesellschaftstanz. Der ist auch dank der erfolgreichen TV-Sendung heute wieder hip. Zahlreiche Menschen tanzen selbst – oder schauen den Promis dabei zu, wie sie von den Profis lernen und sich schinden. „Ich schaue das auch gern und finde es immer beeindruckend, was die Paare da leisten“, sagt Steffi Jones. Die aktuelle Staffel erlebt sie jedoch nicht vom heimischen Sofa aus als Beobachterin. Die Bueranerin ist mit dabei als eine von 14 Prominenten, die sich ab diesem Freitag auf dem Parkett beweisen wollen.

Viel Erfahrung in Sachen Tanz habe sie nicht, verrät Jones. „Ich habe ein gutes Taktgefühl. In gewisser Weise sind das Tanzen und der Fußball einander ähnlich.“ Das gute Ballgefühl hat die ehemalige Profi-Fußballerin und Nationalspielerin unzählige Male unter Beweis gestellt. Das gute Tanzgefühl schlummere einfach nur etwas im Verborgenen.

Vor der Hochzeit eine Stunde Tanzunterricht genommen

„Taktgeber gibt es auch im Fußball“, ist Steffi Jones optimistisch. „Ich sehe es aber schon als Herausforderung, nun die Standardtänze zu lernen – und auf die Bühne zu bringen.“ Zumal sie wirklich bei Null anfange. „Ich habe mit meiner Frau Nicole eine Stunde Unterricht genommen vor der Hochzeit – für den Walzer. Ansonsten habe ich noch nie getanzt. Das ist für mich Neuland.“

Regelmäßige Zuschauer wissen, die Anforderungen der Show sind hart und werden mit jeder Runde härter. Gen Finale messen sich hier wirklich nur noch die besten Teilnehmer. Das Konzept der erfolgreichen RTL-Show: Ein Promi und ein Profi bilden ein Tanzpaar, welches unter der Woche trainiert und am Freitag das Erlernte aufs Parkett bringt, sich dem Urteil der zuweilen sehr strengen Juroren Motsi Mabuse, Jorge González und Joachim Llambi stellt und das Publikum für sich gewinnen muss. Jenes nämlich stimmt telefonisch ab, wer eine Runde weiter kommen soll. Besonders in diesem Punkt hofft Steffi Jones auf breite Unterstützung aus Buer und dem ganzen Lande.

Steffi Jones stand schon einmal auf der Teilnehmerliste

Warum sie so hart arbeiten will für ein TV-Format? „Es ist einer meiner Wünsche. Ich habe immer davon geträumt, tanzen zu lernen und Klavier zu spielen.“ Letzteres sei stets an der mangelnden Zeit gescheitert. Nun steht einige Wochen lang Ersteres ganz oben auf der Prioritätenliste.

„Es war immer klar: Let’s Dance ist das einzige Format, bei dem ich mitmachen würde. Ich wurde schon einmal gefragt, da passte es gerade nicht. Ich hatte aber gebeten, dass man noch einmal an mich denkt. Jetzt war es soweit und ich bin sehr froh. Natürlich musste ich das mit meinem Arbeitgeber, 5Minds IT-Solutions, besprechen. Aber wir haben gesagt: wenn nicht jetzt, wann dann?!?“

Nun dominiert bei Steffi Jones nur noch die Spannung auf das, was die nächsten Wochen mit sich bringen. „Ich freue mich sehr und ich habe richtig Lust, tanzen zu lernen.“

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