Pferdekrankheit

Gelsenkirchen: Trabrennbahn öffnet nach Herpes-Fällen wieder

Nachdem die Gelsenkirchener Trabrennbahn wegen Herpes unter Quarantäne stand, beginnt nun der Rennbetrieb wieder. In den Stallungen wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen (Archivbild).

Nachdem die Gelsenkirchener Trabrennbahn wegen Herpes unter Quarantäne stand, beginnt nun der Rennbetrieb wieder. In den Stallungen wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen (Archivbild).

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen-Feldmark.  Weil Pferde an Herpes litten, stand die Gelsenkirchener Trabrennbahn unter Quarantäne. Nun geht der Betrieb weiter – mit Vorsichtsmaßnahmen.

Auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn startet am 12. Februar wieder der Rennbetrieb. Nachdem im Januar Pferde am Equinen-Herpesvirus erkrankt waren, hatte der Verein die Stallungen vorsichtshalber bis auf weiteres unter Quarantäne gestellt; der für den 28. Januar geplante PMU-Renntag wurde nach Dinslaken verlegt. Ein Pferd starb an der ansteckenden Viruserkrankung (wir berichteten).

Quarantänebereich steht bereit

Durch das schnelle Handeln der Verantwortlichen hat sich die Krankheit jedoch offenbar nicht weiter ausgebreitet. „Wir haben den gesamten Bestand von gut 120 Pferden getestet und alle sind ausscheidungsfrei“, sagt Rennbahnpräsident Uwe Küster. Vorsichtshalber werde bei allen Tieren aber noch zweimal täglich Fieber gemessen – eine erhöhte Körpertemperatur ist ein erstes Anzeichen für eine Herpesinfektion. Außerdem sei ein Quarantänebereich eingerichtet, in dem Pferde beim ersten Verdacht untergebracht werden können.

Der PMU-Renntag am Mittwoch, 12. Februar, ab 16.30 Uhr sowie der Renntag am darauffolgenden Sonntag, 16. Februar, ab 12.30 Uhr sollen wie geplant stattfinden. Der Trainingsbetrieb geht dann am Montag, 17. Februar, weiter. Wegen der Ansteckungsgefahr hatte der Verein allen externen Fahrern das Training auf der Bahn untersagt.

Interessierte können die Rennbahn an der Nienhausenstraße 42 an Renntagen kostenlos besuchen.

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