Zwischen Duisburg und Dortmund

Gelsenkirchener betrunken im Zugklo: Bundespolizei rückt an

Foto: Andreas Bartel

Dortmund/Gelsenkirchen.  Ein Notfall ereignete sich Montag im ICE nach Dortmund. Ein Mann wurde leblos gemeldet. Als die Polizei kam, wurde er wach und beleidigte sie.

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Für die Bundespolizei sah zunächst nach einer möglichen Tragödie aus: Am Montagabend ging bei ihr die Meldung ein, dass in einem ICE auf der Strecke von Duisburg nach Dortmund eine Person leblos im Zugklo sei. Die Tür sei dadurch blockiert, ein Zugang nicht möglich. Als der Zug im Hauptbahnhof Dortmund einfuhr, hängten die Beamten sofort die Klotür aus. Als sie die Vitalfunktionen des Gelsenkircheners prüften, wurde der allerdings wach und war ansprechbar.

Gelsenkirchener rief verfassungsfeindliche Parolen

Schnell stellte sich heraus, dass er offensichtlich erheblich Alkohol getrunken hatte und auf der WC-Anlage schlief. Als die Streife den 37-Jährigen auf den Bahnsteig begleitete, beleidigte er die Polizisten. Ebenfalls hob er seinen Arm und rief dabei verfassungsfeindliche Parolen. Als er daraufhin mit zur Wache genommen werden sollte, beleidigte er die Streife auch weiterhin. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 1,8 Promille.

Betrunkener hatte keinen Fahrschein

Er wurde wegen Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt. Da er auch nicht im Besitz eines gültigen Fahrscheines war, erwartet den Täter ebenfalls eine Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen.

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