SozialTicket: Grüne fordern Überprüfung

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Lange gefordert, bei der Einführung wegen des Preises kritisiert und eher zögerlich in Anspruch genommen, hat sich das SozialTicket für den Öffentlichen Personennahverkehr etabliert. Den Schluss lässt die aktuelle Zahl von über 127 000 Fahrgästen im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr zu. Im Januar stieg der Preis fürs SozialTicket auf 31,95 Euro. Im April soll eine weitere Erhöhung auf 34,75 Euro folgen, was die Grünen auf den Plan ruft. Diese Erhöhung sei nicht mehr nachvollziehbar. Ingrid Wüllscheidt, sozialpolitische Sprecherin der Grünen, meint, weil unter den Nutzern auch „Umsteiger“ vom teureren Ticket 1000 seien, habe das Land bisher solche Ticket-Angebote mit 30 Millionen Euro pro Jahr bezuschusst. „Dieser Zuschuss wird in 2016 sogar auf 40 Millionen erhöht. Gleichzeitig hat die Zahl von Neukunden und Kunden, die bisher nur gelegentlich den ÖPNV genutzt hatten kontinuierlich zugenommen“, so Wüllscheidt. Die Mehreinnahmen müssten Verluste beim VRR doch eigentlich begrenzen. Die Grünen werden heute im Sozialausschuss eine Überprüfung der Entscheidung durch den VRR einfordern.

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