Ermittlungen

Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet - keine Geständnisse

Einen Termin für den Prozessauftakt  im Fall der Gruppenvergewaltigungen gibt es nach Angaben von Gerichtssprecher Johannes Hidding noch nicht.

Einen Termin für den Prozessauftakt im Fall der Gruppenvergewaltigungen gibt es nach Angaben von Gerichtssprecher Johannes Hidding noch nicht.

Foto: Volker Hartmann

Gelsenkirchen.  Im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen im Ruhrgebiet kann die Staatsanwaltschaft Essen Berichte über Geständnisse nicht bestätigen.

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Im Fall der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigungen durch fünf junge Männer aus Gelsenkirchen, Essen und Wuppertal kann die Staatsanwaltschaft Essen Medienberichte über erste Geständnisse „nicht bestätigen“. Einlassungen von Seiten einiger Beschuldigter habe es gegeben. Gerichtssprecher Johannes Hidding erklärte: „Zwischen einer Lebensbeichte und einem Kommentar der Art ‘So war es’ liegen Welten. Daher ist es Aufgabe des Richters, im Prozess die Aussagen zu bewerten.“

Der WDR hatte berichtet, dass zwei der Beschuldigten zugegeben hätten, am sexuellen Missbrauch junger Mädchen beteiligt gewesen zu sein.

Termin für Prozessauftakt steht noch aus

Die Angeklagten sollen in sieben Fällen Mädchen mit Autos an abgelegene Orte gebracht, ihnen ihre Handys abgenommen und sie dann nacheinander missbraucht oder vergewaltigt haben. Vermutlich hat es aber noch weitere Taten und Opfer gegeben. Bislang sind aber keine weiteren betroffenen jungen Frauen dem eindringlichen Appell von Polizei und Staatsanwaltschaft gefolgt, sich zu melden.

Seit Februar dieses Jahres sitzen vier der fünf Beschuldigten in Untersuchungshaft. Der Fünfte ist erst 16 Jahre alt und aufgrund seines Alters auf freiem Fuß. Einen Termin für den Prozessauftakt gibt es nach Angaben von Gerichtssprecher Johannes Hidding noch nicht.

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