Stellungnahme

Stadt Gelsenkirchen: Abriss des Gafög-Gebäudes läuft

Das alte Gafög-Gebäude an der Emscherstraße wird bereits entkernt, betont die Stadt. Auch über die geplante Nutzung sei längst in den Gremien gesprochen worden.

Das alte Gafög-Gebäude an der Emscherstraße wird bereits entkernt, betont die Stadt. Auch über die geplante Nutzung sei längst in den Gremien gesprochen worden.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Die Stadt Gelsenkirchen hat auf den Vorwurf der CDU-Fraktion reagiert, am leeren Gafög-Gebäude geschehe nichts. Der Abriss habe bereits begonnen.

In der Stellungnahme der CDU zum Haushaltsplanentwurf klagte der Fraktionssprecher der CDU, Wolfgang Heinberg, dass der Abriss des ehemaligen Gafög-Gebäudes entgegen der städtischen Ankündigungen immer noch nicht begonnen haben. Dazu nimmt die Stadt Gelsenkirchen wie folgt Stellung: Das Gebäude der ehemaligen Berufsschule für Weiterbildung an der Straße Emscherstraße 66 wurde bis zum Jahr 2013 voll genutzt und steht seitdem leer. Es weist Bau- und Vandalismusschäden auf und wird aktuell abgerissen. Wenn Herr Heinberg die Verwaltung gefragt hätte, hätte er es wissen können. Die Arbeiten haben am 2. September 2019 mit der Entkernung des östlichen Gebäudeteils begonnen.

Ende der Arbeiten für Februar 2020 geplant

Zuvor habe es ein gründliche Analyse des Gebäudes im Hinblick auf gesundheitsgefährdende Schadstoffe sowie eine entsprechende Ausschreibung gegeben. Die Arbeiten würden durch vorhandene Schadstoffe wie Asbest und künstliche Mineralfasern erheblich erschwert und unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt. Das Ende der Abbrucharbeiten ist für Ende Februar 2020 geplant.

Die mögliche weitere Entwicklung des Grundstücks sei im November 2018 im Planungsausschuss dargestellt, zudem Anfang 2019 im Wirtschaftsförderungsausschuss. In dem Beschluss werde klar eine Nutzung als gewerbliche Baufläche angestrebt, weiter sei „beabsichtigt, das Grundstück im Rahmen eines öffentlichen Interessenbekundungsverfahrens für einen Verkauf bekannt zu machen. Angestrebt wird eine künftige Nutzung durch innovative Dienstleistungsunternehmen.“

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