Unfall

Verfolgungsjagd ab Gelsenkirchen inklusive Fliegerstaffel

Selbst die Fliegerstaffel der Polizei kam bei der Verfolgungsjagd zum Einsatz.

Selbst die Fliegerstaffel der Polizei kam bei der Verfolgungsjagd zum Einsatz.

Foto: Ralf Rottmann

Gelsenkirchen-Resse.  Eine filmreife Verfolgungsjagd durchs Revier lieferte sich ein Autofahrer von Gelsenkirchen aus in der Nacht zum Sonntag. Nüchtern war er nicht.

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Gegen 2.24 Uhr in der Nacht zum Sonntag fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Münsterstraße ein grüner VW Golf auf. Die Beamten wollten das Auto anhalten und kontrollieren. Der 20-jährige Golf-Fahrer missachtete jedoch die Anhalte-Zeichen der Polizei und gab stattdessen Gas.https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/verfolgungsjagd-mit-heli-helferin-klagt-ueber-ruede-polizei-id227424273.html

Er raste mit überhöhter Geschwindigkeit über innerstädtische Straßen und die Autobahn A2 und missachtete mehrere Verkehrsregeln. In Höhe der Anschlussstelle Gladbeck verließ er die Autobahn. Hier geriet er auf Grund der hohen Geschwindigkeit in den Gegenverkehr. Von dort aus befuhr er die Abfahrt der Autobahn ebenfalls in entgegengesetzter Fahrtrichtung.

Alle drei Insassen standen wohl unter Betäubungsmitteln

Auf der Parallelfahrbahn geriet sein Auto schließlich in die Leitplanken, es kam zum Unfall. Die drei Insassen flüchteten zu Fuß. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen und mit Unterstützung von Kräften der Polizeipräsidien Recklinghausen, Münster und der Fliegerstaffel konnten die drei Insassen gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Die beteiligten Personen standen augenscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen dauern an.

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