Critical Mass

60 Fahrradfahrer in Gladbeck radeln für den Klimaschutz

Kinder und Erwachsene bewegten sich anlässlich der „Critical Mass“-Aktion auf zwei Rädern und mit Muskelkraft durch Gladbeck.

Kinder und Erwachsene bewegten sich anlässlich der „Critical Mass“-Aktion auf zwei Rädern und mit Muskelkraft durch Gladbeck.

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Gladbeck.  Für den Klimaschutz haben in Gladbeck rund 60 Fahrradfahrer eine Critical Mass gebildet. Die Aktion ist von nun an regelmäßig geplant.

Diese Klimaschutz-Bewegung ging kräftig in die Wade. Anstatt zu Fuß, wie bei der „Friday for Future“-Demonstration am Vormittag, traten rund 60 engagierte Gladbecker Radfahrer zum Klimastreiktag am Freitag in die Pedale. Um kurz nach 15 Uhr machte sich der Tross vom Willy-Brandt-Platz auf den Weg quer durch Gladbeck.

Die Gladbecker Grünen hatten zu der Aktion aufgerufen

Die Fraktion der Grünen hatte zu dieser sogenannten „Critical-Mass“-Aktion eingeladen. „Ich bin positiv überrascht, dass es so viele Teilnehmer geworden sind“, sagte Grünen-Fraktionschefin Simone Steffens am Freitagnachmittag.

Hintergrund dieser sogenannten „Critical-Mass“-Aktion: Mehr als 15 Radfahrer dürfen nach der Straßenverkehrsordnung (Paragraf 27) einen geschlossenen Verband bilden. Dann dürfen sie immer zu zweit nebeneinander auf der Straße fahren. Und diesen Sachverhalt machte sich die Gruppe zunutze.

Mit dieser Tour wollen die Radler für den Klimaschutz demonstrieren und zugleich Verbesserungen für den Radverkehr fordern. Nach Aussage von Simone Steffens sei diese Rad-Aktion von nun an regelmäßig in Gladbeck geplant. Und zwar immer am dritten Freitag im Monat. „Dann allerdings zu einer späteren Uhrzeit“, so Steffens.

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