Schrottimmobilie

Gladbeck: Nur ein Skelett ist übrig vom alten Möbelparadies

Der Abbruchbagger frisst sich durch das Beton-Skelett des einstigen Möbelparadieses.

Der Abbruchbagger frisst sich durch das Beton-Skelett des einstigen Möbelparadieses.

Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Gladbeck.  Die Abbruchfirma Oetjen will es noch schaffen, die Schrottimmobilie bis Weihnachten abzureißen. Ende Januar soll das Grundstück übergeben werden.

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Viel ist nicht mehr übrig vom einstigen Möbelparadies am Bramsfeld, das seit Mitte Oktober von der Spezial-Abbruchfirma Oetjen aus Weyhe nahe Bremen abgerissen wird. Inzwischen sieht es so aus, als stünde nur noch ein Skelett des einstigen, neungeschossigen Hochhauses herum. Ein Longfront-Bagger knabbert unaufhörlich mit seinem 28 Meter langen Arm das Hochhaus ab.

Das Ziel, den Abbruch bis Weihnachten geschafft zu haben, sei „sportlich, aber noch machbar“, so Firmenchef Olaf Oetjen, der sich im WAZ-Gespräch optimistisch gibt. Auf jeden Fall soll bis Ende Januar die Fläche baureif an den Eigentümer übergeben werden. Sämtliches Beton wird nach der Jahreswende noch vor Ort zerschreddert und in den acht Meter tiefen Keller verbaut.

Mit dem zerschredderten Abbruchmaterial wird der Keller aufgefüllt

Oetjen: „Das Abbruchmaterial reicht nicht einmal aus, um das Loch zu füllen, wir werden das Gelände noch weiter auffüllen und profilieren müssen.“ Auch das Gelände gegenüber der Schrottimmobilie – auf der anderen Seite des Bramsfelds – bereitet Otjen bis Ende Januar baureif auf, vor allem den Parkplatz. Nach der Aufbereitung der Gelände sollen sie offenbar verkauft werden. Für die östliche Seite (Möbelparadies) gibt es sogar eine Baugenehmigung für eine Mehrfamilienhaus-Bebauung.

Den Abriss der 1999 geschlossenen Immobilie bezeichnet Oetjen grundsätzlich als „einfach“, da das Gebäude in einer klassischen Stahl-Beton-Skelettbauweise errichtet worden sei – mit Konstruktionsfeldern von sechs mal sechs Metern, die man nach und nach abtragen könne. Bislang sei alles ohne größere Probleme über die Bühne gegangen, abgesehen von einem Defekt am Abbruchbagger selbst, der aber inzwischen beseitigt worden sei. „Jetzt sind wir wieder voll im Gange, bald wird nichts mehr von dem Gebäude zu sehen sein.“

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