Auseinandersetzung

36-jähriger Hagener bricht Bundespolizist die Mittelhand

Gegen den türkischen Staatsangehörigen aus Hagen, der kurdischer Abstammung ist und über einen festen Wohnsitz in Hagen verfügt, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Widerstands eingeleitet.

Gegen den türkischen Staatsangehörigen aus Hagen, der kurdischer Abstammung ist und über einen festen Wohnsitz in Hagen verfügt, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Widerstands eingeleitet.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen/Dortmund.   Heftiges Gemenge am Dortmunder Hauptbahnhof in der Nacht zu Mittwoch. Ein 36-jähriger Hagener spielte dabei die traurige Hauptrolle.

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Ein randalierender 36-jähriger Türke aus Hagen hat bei einer Auseinandersetzung im Dortmunder Hauptbahnhof dafür gesorgt, dass sich ein Bundespolizist die Mittelhand gebrochen hat. Die Szenen ereigneten sich am Mittwochnacht gegen 1.30 Uhr am Infopoint des Bahnhofs. Der 36-jährige Mann soll dort sich in volksverhetzender Art und Weise gegenüber mehreren Taxifahrern am Taxistand vor dem Hauptbahnhof geäußert haben. Dabei beleidigte er diese verbal, wobei er auch kurdische Symbole und Zeichen gezeigt haben soll. Zudem habe der Mann damit gedroht, Bierflaschen auf seine Opfer zu werfen. Daraufhin sollen sich mehrere der Taxifahrer zusammengetan und den „Aggressor“ in Richtung Bahnhofshalle vertrieben haben. Im Bahnhof trafen die Bundespolizisten den 36-jährigen Mann an und wollten ihn überprüfen. Weil er sich auch gegenüber den Einsatzkräften verbal aggressiv verhielt, wurde der Einsatz der Bodycam angedroht und durchgeführt.

Beamter muss zur ärztlichen Behandlung

Als er mit zur Wache genommen werden sollte, weigerte er sich. Im anschließenden Handgemenge ging der Mann zusammen mit einem 29-jährigen Bundespolizisten zu Boden. Dabei brach sich der Beamte die Mittelhand und musste sich in ärztliche Behandlung begeben.

Gegen den türkischen Staatsangehörigen aus Hagen, der kurdischer Abstammung ist und über einen festen Wohnsitz in Hagen verfügt, wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Widerstands eingeleitet. Weil auch der Hagener einen Strafantrag gegen mehrere Taxifahrer stellte, wurde gegen diese ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Der verletzte Bundespolizist fällt voraussichtlich mindestens sechs Wochen aus.

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