Urteil

Geldautomaten-Knacker: Meist gescheitert, trotzdem Haft

Am Landgericht in Hagen – hier ein symbolbikd – ist das Urteil gesprochen worden.

Am Landgericht in Hagen – hier ein symbolbikd – ist das Urteil gesprochen worden.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Ein SEK der Polizei hatte die fünf Männer in Hagen festgenommen: Jetzt müssen vier von ihnen in Haft. Dabei waren sie meist erfolglos.

Sie knackten Geldautomaten auf, zumindest versuchten sie es siebenmal, viermal ging’s schief. Die Gesamtbeute von drei erfolgreichen Aufbrüchen betrug immerhin fast 85.000 Euro. Ein SEK nahm die fünf Männer in Hagen fest. Das Landgericht schickte sie jetzt hinter Gitter.

Vier Jahre und neun Monate Haft für den Haupttäter (42), der aus Hagen stammt – ein weiterer Hagener, ebenfalls 42, muss für vier Jahre ins Gefängnis. Zwei weitere bekamen je zwei Jahre und acht Monate. Nur einer der Männer, die – wie Richter Bernhard Kuchler betonte – „sich nicht zu einer Bande zusammengeschlossen hatten“, kam mit einer Bewährungsstrafe (ein Jahr und drei Monate Haft) davon.

Im Hagener Campus-Hotel erfolgreich

In der Volmestadt gab es nur einen Tatort: Am 6. März 2018, zwei Uhr nachts, war das Campus-Hotel an der Feithstraße ihr Objekt der Begierde. Gezielt hatten sich die Bankomaten-Knacker stets freistehende Geldausgabegeräte ausgesucht, wie diesen in einer Bäckereifiliale. Daraus erbeuteten sie eine Plastikkassette befüllt mit 47.995 Euro.

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