Kommentar zur neuen Busspur: Verkehrswende tut weh

Mike Fiebig ist Lokalredakteur in Hagen.

Mike Fiebig ist Lokalredakteur in Hagen.

Foto: Michael Kleinrensing

Die neue Busspur an der Körnerstraße sorgt für viel Ärger in der Bevölkerung. Doch sie ist alternativlos, findet Mike Fiebig.

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Schon jetzt herrscht große Wut bei den Bürgern. Und dabei geht es bislang nur um eine (!) Spur zwischen Neumarktstraße und Arbeitsamt. Was wird erst geschehen, wenn Busspuren auf dem kompletten Innenstadt-Ring eingezogen werden? Der Protest-Sturm müsste folglich noch um ein Vielfaches höher sein.

Meine Meinung ist: Da müssen wir jetzt durch. Wenn wirklich eine Verkehrswende herbeigeführt werden soll, können wir nicht bei der ersten Busspur anfangen, alles in Schutt und Asche zu reden. Wenn man den ÖPNV stärken will, dann muss das zu Lasten anderer Verkehre gehen. Wir können ja keinen neuen Verkehrsraum herzaubern.

Klar, wir könnten die Busspuren wieder auflösen und einfach so weitermachen wie bisher. Dann kommt der Verkehrs- und Umweltkollaps noch schneller als ohnehin schon.

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