Gesundheitswesen

Nach Hitzschlag: Neues Leben für Zypriot nach Reha in Hagen

Freuen sich über den erfolgreichen Behandlungs- und Rehabilitationsprozess (von links): Dirk Fischer (Therapieleitung), Jan Wrede (Leitender Oberarzt neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation), Professor Dr. Michael Linnebank (Ärztlicher Direktor, Chefarzt Neurologie), Loizos Panagiotou, Panagiotis Panagiotou, Cleo Mamantos und Pauline Luks.

Freuen sich über den erfolgreichen Behandlungs- und Rehabilitationsprozess (von links): Dirk Fischer (Therapieleitung), Jan Wrede (Leitender Oberarzt neurologisch-neurochirurgische Frührehabilitation), Professor Dr. Michael Linnebank (Ärztlicher Direktor, Chefarzt Neurologie), Loizos Panagiotou, Panagiotis Panagiotou, Cleo Mamantos und Pauline Luks.

Foto: VAMED Klinik Ambrock

Ambrock.  Fast drei Jahre musste ein 17-jähriger Zypriote in der VAMED-Klinik in Ambrock behandelt werden – jetzt kehrt er in seine Heimat zurück.

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Vor drei Jahren erlitt Loizos Panagiotou auf Zypern einen Hitzschlag. Nach der Erstversorgung stand fest, dass nur eine Klinik in Deutschland den schwerstbetroffenen und damals 17-Jährigen weiter versorgen kann. Die Wahl fiel auf die Klinik Hagen-Ambrock, die mit den beiden Fachrichtungen Neurologie und Pneumologie die idealen Voraussetzungen bot.

Zwei Jahre und zehn Monate verbrachte der junge Mann in der Klinik, die für ihn in dieser Zeit zu einem neuen Zuhause wurde.„Wir hätten nie gedacht, dass unser Sohn irgendwann wieder am Leben teilhaben kann“, sagt seine Mutter Cleo Mamantos. „Das verdanken wir allen Mitarbeitern der Klinik, die sich als Team für unseren Sohn – mehr als man erwartet – engagiert haben.“

Unterstützung von der Familie

Cleo Mamantos und ihr Mann Panagiotis Panagiotou haben ebenfalls die gesamte Zeit in Hagen verbracht – zunächst in der Klinik, dann in einer Wohnung in der Nähe. Unterstützung erhielten sie von der Familie und ihren Freuden, die regelmäßig aus Zypern nach Hagen kamen. „Sie wollten Loizos das Gefühl geben, dass sie hinter ihm stehen und ihn während des langen Genesungsprozess unterstützen“, sagt die überglückliche Mutter. Mittlerweile kann der 20-Jährige wieder sprechen, essen und eigene Gedanken fassen.

„Sein Zustand war sehr kritisch“, sagt der behandelnde Oberarzt Jan Wrede. Der Hitzschlag habe ihm schwere neurologische Schäden zugefügt. „Durch die enge Zusammenarbeit der Klinik für Pneumologie und der Rehaklinik für Neurologie konnten wir erreichen, dass er nun wieder am Leben teilhaben kann“.

Das Team der Klinik hat mit der Familie gemeinsam das Weihnachts- und Osterfest gefeiert. In ihrer Freizeit ermöglichten sie dem 20-jährigen Fußballfan sogar einen Besuch bei Borussia Dortmund. Vor einigen Tagen hat die Familie als Dankeschön das gesamte Klinikteam zu einem Barbecue eingeladen.

Rückkehr nach Deutschland

Es ist nur ein Abschied auf Zeit, denn im Januar kommenden Jahres wird Loizos Panagiotou wieder nach Deutschland kommen, zu einer Kontrolluntersuchung in der Klinik Hagen-Ambrock.

Die Rückreise nach Zypern musste die Familie nicht alleine antreten. Mit dabei war Loizos Lieblingsschwester Pauline Luks. Sie begleitete ihn eine Woche auf Zypern und stimmte mit dem Klinikpersonal vor Ort die weitere Versorgung des 20-Jährigen ab.

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