Hohenlimburg.

Strom-Trasse soll Menschen nicht belasten

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Hohenlimburg.  Auf Vermittlung des Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel fand jetzt ein Gespräch im Berliner Wirtschaftsministerium mit Staatssekretär Uwe Beckmeyer statt. Eingeladen hierzu war neben zwei Amprion-Mitarbeitern die Vorsitzende des Vereins „Menschen unter Strom“ e.V., Anne Stamm, die zugleich die Interessen des Vereins „Hohenlimburg unter Höchstspannung“ und weiterer sechs Bürgerinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet vertrat.

Während wegen des laufenden Mediationsverfahrens bezüglich des geplanten Umspannwerkes in Garenfeld von einer detaillierten Erörterung abgesehen wurde, diskutierten die Gesprächspartner den geplanten Trassenverlauf der 380 000-Volt-Leitung durch Hohenlimburg. Staatssekretär Beckmeyer zeigte sich informiert über die Trassenvarianten. Im Einklang mit dem Abgeordneten Röspel wies er den Projektleiter vom Amprion, Oliver Cronau, deutlich darauf hin, dass jene Trasse Priorität genieße, die kaum Menschen belaste. Hierbei komme es auf möglichst menschenverträgliche Umsetzungen an. Die Energiewende sei ernsthaft in Gefahr, wenn die Netzbetreiber bei der Planung von Stromtrassen und Umspannwerken nicht umdenken.

Für Hohenlimburg bedeute dies, nach Möglichkeiten zu suchen, die Trasse aus der Wohnbebauung herauszunehmen und durch den Wald zu planen. Hierbei sei auf den Dialog zwischen allen Beteiligten zu setzen, damit die Akzeptanz der Bevölkerung für diese Großprojekte überhaupt geschaffen werden könne. René Röspel wies darauf hin, dass der Einwand, Amprion wolle aus Gründen der Rechtssicherheit auf der Bestandstrasse planen, auch bei der Stadt Hagen nicht ankomme und deren Wünschen entgegenstehe.

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