Polizei

Vermeintliche Entführung in Gütersloh endet in Hagen

Auch ein Polizeihubschrauber – hier ein Symbolbild – war im Einsatz.

Auch ein Polizeihubschrauber – hier ein Symbolbild – war im Einsatz.

Foto: Polizei Kreis Mettmann / Nein

Hagen/Gütersloh.  Eine vermeintliche Entführung einer Frau und eines Kindes in Gütersloh hat in Hagen ihr Ende gefunden. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

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Am Dienstagabend war die Polizei in Gütersloh gegen 21.05 Uhr alarmiert worden. Eine Zeugin hatte erklärt, dass mehrere Männer an dem Wohnhaus standen und eine Frau und ihr Kind eindringlich aufgefordert haben sollten, mit ihnen zu fahren. Aufgrund der Schilderungen der Zeugen und der Ermittlungen an dem Einsatzort, ergab sich zunächst der Verdacht einer Freiheitsberaubung.

Die Männer sollen zuvor in die Wohnung der Familie eingedrungen sein. Dabei wurde ein 50-jähriger Mann leicht mit einem Messer verletzt. Weitere Ermittlungen führten nach Hagen. Dort wurden die 27-jährige Gütersloherin und ihr Kind gegen 23 Uhr in einem Auto unversehrt angetroffen. Der zunächst bestehende Verdacht einer Freiheitsberaubung bestätigte sich nicht.

Zur Suche dem Auto wurde zwischenzeitlich ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Die ebenfalls vor Ort angetroffenen Personen wurden vorläufig festgenommen, im Nachgang aber wieder entlassen.

Die Hintergründe der vermutlich im familiären Bereich angesiedelten Auseinandersetzung und der durch die Zeugen berichteten Beobachtungen werden derzeit ermittelt. Ein Ermittlungsverfahren wegen der gefährlichen Körperverletzung durch das Messer wurde eingeleitet.

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