Schwimmbäder

Beckenerneuerung im Südstadt-Bad drängt

Carsten Herbertz, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Südstadt-Bad in Hattingen, und Kassenwartin Sabine Schemmerling stehen am Rand des Beckens, das dringend erneuert werden muss.

Carsten Herbertz, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Südstadt-Bad in Hattingen, und Kassenwartin Sabine Schemmerling stehen am Rand des Beckens, das dringend erneuert werden muss.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Für die Südstadt-Bad-Beckenerneuerung möchte der Betreiber in Hattingen Mittel aus „Moderne Sportstätten 2022“ abrufen. Die Bewilligung eilt.

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Die Beckenerneuerung im Südstadt-Bad steht für den Badbetreiber, den Südstadt-Bad Förderverein LSB GS Bruchfeld e. V., als nächstes großes Projekt an.

Das sechs mal acht Meter große Becken muss erneuert werden. „Die Folie ist inzwischen 24 Jahre alt. Bei der Grundreinigung in diesem Sommer haben wir festgestellt, dass ich die Folie schon an einigen Verklebungen löst. Wir müssen daher dringend zeitnah handeln“, sagt Carsten Herbertz, Vorstandsvorsitzender des Südstadt-Bad-Vereins.

Südstadt-Bad in Hattingen soll ein Edelstahl-Becken mit Hubboden bekommen

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Geplant ist ein Becken aus Edelstahl mit Hubboden. Denn die jetzige Wassertiefe von 90 bis 120 Zentimetern abfallend sei nicht mehr zeitgemäß, schränke die Kurse ein. Der Hubboden sei gut, weil dann für jeden Kurs – vom Kinderschwimm-Angebot bis zum Wassergymnastik-Kursus für Erwachsene – die richtige Beckenhöhe eingestellt werden könnte.

Etwa 300.000 Euro wird die Beckenerneuerung kosten. „Voraussetzung ist, dass wir die dafür nötigen Mittel aus dem jetzt neu aufgelegten Programm Moderne Sportstätten 2022 bewilligt bekommen“, erklärt Herbertz. Den Antrag will er in Kürze beim Stadtsportverband einreichen.

In den kommenden Sommerferien soll das Becken erneuert werden

„Der Verband möchte Anträge zunächst sammeln. Aber wir brauchen eine Antwort bis Ende des Jahres, denn die Firmen haben lange Vorlaufzeiten – und in den kommenden Sommerferien sollen und müssen die Arbeiten erledigt werden, damit wir den Betrieb garantieren können“, erklärt Herbertz. 30.000 bis 60.000 Euro, so schätzt er, werde der Verein an Eigenmitteln aufbringen müssen. „Das werden wir - eventuell mit einem kleinen Kredit – bis dahin stemmen können.“

Und noch eine Voraussetzung müsse gegeben sein, betont Herbertz: „Bislang verlängert sich der Vertrag mit der Stadt immer automatisch um ein Jahr, aber wir brauchen eine Zusage für zehn Jahre, um die Mittel zu bekommen.“ Auch darüber will er mit der Stadt jetzt reden.

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