PROBEALARM

Probealarm der 79 Sirenen im Kreis verlief nach Plan

Eine moderne elektronische Hochleistungssirene.

Eine moderne elektronische Hochleistungssirene.

Foto: Mike Filzen

Hattingen.  Beim Ennepe-Ruhr-Kreis zieht man nach dem Sirenen-Probealarm eine technisch positive Bilanz. Einige weinige Bürger weisen auf Schwierigkeiten hin.

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Ein erfreuliches Fazit zieht die Leitstelle im Schwelmer Kreishaus nach dem NRW-weiten Sirenen-Probealarm. „Alles lief nach Plan“, berichtete Christian Zittlau, Sachgebietsleiter im Bereich Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung.

Wie alle kreisfreien Städte und Kreise beteiligte sich auch der Ennepe-Ruhr-Kreis am Probealarm

Mit einem Mausklick am Rechner waren pünktlich um 10 Uhr am Donnerstag das Signal für das Aufheulen von 79 Sirenen – darunter 13 in Hattingen – in Gang gesetzt worden. Wie alle kreisfreien Städte und Kreise beteiligte sich auch der Ennepe-Ruhr-Kreis am nrw-weiten Probealarm. Zu Beginn zu hören war der einminütige Dauerton für „Entwarnung“. Wenige Minuten später folgte der auf- und abschwellenden Heulton für „Warnung“ und dann noch einmal eine erneute „Entwarnung“.

Wenige Minuten vor Beginn des Probealarms habe der Ennepe-Ruhr-Kreis dieses Mal auch über die Warn-App Nina auf den Warntag hingewiesen, sagte Christian Zittlau. Und er fuhr fort: Die Kreisverwaltung habe unmittelbar nach dem Probealarm nur einige wenige Rückmeldungen von Bürgern erhalten, die darauf hinwiesen, bei geschlossenem Fenster die Sirenen kaum gehört zu haben. „Insgesamt ziehen wir somit eine erfreuliche technisch positive Bilanz“, so Zittlau.

Bürgern soll die lebensrettende Funktion der Sirenen wieder nähergebracht werden

Der landesweite Warntag ist ein wichtiger Beitrag, um Bürgern die lebensrettende Funktion der Sirenen wieder näherzubringen. „Wer tagsüber eine Sirene hört oder nachts von ihr aus dem Schlaf gerissen wird, dem soll wieder klar sein: Es droht eine Gefahr, das Warnsignal liefert mir einen ersten Hinweis, ich sollte mich aber sehr zeitnah in Internet oder Radio weiter informieren“, lautet das Ziel. Bürger, die sich die Sirenentöne anhören möchten, finden sie auf der Seite des NRW-Innenministeriums, Suchbegriff „Sirene“.

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