Ausbildungsmarkt

Weniger Azubis im Handwerk des Ennepe-Ruhr-Kreises

Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund, die auch für den Bereich Hattingen Sprockhövel zuständig ist.

Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund, die auch für den Bereich Hattingen Sprockhövel zuständig ist.

Foto: Svenja Hanusch / FFS

Hattingen/Witten.  Auf dem Arbeitsmarkt läuft es in Hattingen und dem EN-Kreis oft gegen den Trend. So auch jetzt bei der Bilanz des Ausbildungsmarkts.

Im Ennepe-Ruhr-Kreis haben im Sommer 422 junge Menschen eine Ausbildung im Handwerk aufgenommen – 15 weniger als im Vorjahr.

Damit steuert der Kreis gegen den Trend – denn im gesamten Bereich der Handwerkskammer Dortmund, zu dem Hattingen, Sprockhövel und die anderen Städte gehören, ist die Zahl um 4,2 Prozent angestiegen.

Ausbildungsberatung leistet umfassende Unterstützung

Handwerkskammer-Präsident Berthold Schröder versucht nun, noch einmal die Werbetrommel zu rühren: „Unsere Ausbildungsberatung leistet umfassende Unterstützung“, erklärt er für alle, die noch suchen oder eine Ausbildungsstelle anzubieten haben. „Der Matching-Prozess wird von uns passgenau begleitet – das gilt selbstverständlich auch für Geflüchtete, die in unserem Wirtschaftsbereich Fuß fassen wollen. Aktuell haben wir übrigens noch 403 Ausbildungsplätze in der Lehrstellenbörse.“

Kammerbezirksweit haben 4086 junge Menschen eine Ausbildung begonnen

Kammerbezirksweit haben 4086 junge Frauen und Männer im Sommer eine Ausbildung begonnen. Das sind 164 mehr (plus 4,2 Prozent) – ein neuer Rekord für die Kammer. Generell liege eine Handwerksausbildung offenbar wieder im Trend – bei Unternehmen wie auch bei den jungen Leuten. „Das zeigt uns, dass sich der Nachwuchs wieder stärker fürs Handwerk begeistern lässt und Fachkräftesicherung oberste Priorität hat“, so Schröder.

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