Drahtindustrie

Sanierung: Drahtwerk Lötters in Hemer bleibt erhalten

Drahtwerk Lötters in Bredenbruch

Drahtwerk Lötters in Bredenbruch

Foto: Ralf Engel / Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung

Ihmert.  Der Sanierungskurs des Hemeraner Drahtwerkes Lötters in Hemer kann fortgesetzt werden. Rund 40 Arbeitsplätze gehen verloren.

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Große Erleichterung im Ihmerter Tal: Das Drahtwerk Lötters kann seinen Sanierungskurs fortsetzen. Von den ursprünglich rund 110 Arbeitsplätzen bleiben rund 65 erhalten. 29 Mitarbeiter sollen in eine Transfergesellschaft wechseln, neun Arbeitsplätze entfallen zum Beispiel durch den Auslauf von Befristungen. „Wir haben bis zur letzten Minute vollen Einsatz gegeben und freuen uns riesig, diese Chance zu bekommen. Alle haben an einem Strang gezogen“, sagte der hörbar erleichterte Geschäftsführer Robin Lötters am Mittwochabend.

Das Amtsgericht in Hagen hat dem Antrag der Drahtwerk Friedr. Lötters GmbH & Co. KG auf Fortsetzung des Eigenverwaltungsverfahren stattgegeben und damit den Sanierungskurs des inhabergeführten Familienunternehmens bestätigt. Die Produktion läuft normal weiter, beide Werke in Bredenbruch und Ihmert bleiben erhalten.

Das Drahtwerk hatte Anfang September 2019 einen Antrag auf Eröffnung eines Eigenverwaltungsverfahrens gestellt. Die wirtschaftliche Situation des Unternehmens sowie die Marktentwicklung hatten es erforderlich gemacht, einen Prozess in Gang zu setzen, das Unternehmen neu aufzustellen.

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