Feuerwehr

Mountainbiker stürzt in Tannenschonung

Die Hemeraner Feuerwehr hatte am Dienstagmorgen einen Rettungseinsatz mitten im Wald im Stephanopler Tal. 

Die Hemeraner Feuerwehr hatte am Dienstagmorgen einen Rettungseinsatz mitten im Wald im Stephanopler Tal. 

Foto: Archiv / IKZ

Stephanopel.  Ein 27-jähriger Hemeraner musste nach einem Sturz mitten im Wald im Stephanopler Tal mit dem geländegängigen Kommandowagen transportiert werden.

Zu einem Rettungseinsatz mitten im Wald musste die Feuerwehr am Dienstagmorgen ins Stephanopler Tal ausrücken. Ein 27-jähriger Mountainbiker aus Hemer war bei einer Fahrt durch eine Tannenschonung gestürzt und hatte sich dabei den Schalthebel seiner Bremse in den Oberschenkel gerammt.

Da an der Unfallstelle selber kein Handynetz-Empfang war, konnte sein Begleiter erst in einigen hundert Meter Entfernung um 7.14 Uhr die Feuerwehr alarmieren und die GPS-Daten durchgeben. Anschließend fuhr er hinunter ins Tal, um den Rettungskräften den Weg zu weisen. Die waren außer mit Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug und Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug auch gleich noch mit dem geländegängigen Kommandowagen angerückt. „Denn nur mit dem Land Rover Discovery konnten wir den Einsatzort mitten in der Schonung auch tatsächlich erreichen“, berichtete Feuerwehr-Chef Markus Heuel.

Nachdem der Notarzt den Mountainbiker erstversorgt hatte und die Feuerwehrleute den Bremshebel soweit abgeschnitten hatten, dass das Bein verbunden werden konnte, wurde der Verletzte auch mit dem Kommandowagen zu dem am Waldrand wartenden Rettungswagen gebracht, der ihn in die Paracelsus-Klinik Hemer transportierte.

Auch funktechnisch war der Einsatz für die Feuerwehr eine kleine Herausforderung, wie Markus Heuel berichtete. Zwar habe das Land beim Ausbau des digitalen Funknetzes darauf geachtet, dass in und um die Ortschaften, also entlang aller Straßen und Wege, genügend Funkmasten für einen guten Empfang auf der kurzwelligen Frequenz sorgen. Wenn fernab davon allerdings etwas passiert, so wie am Dienstagmorgen, hat die Wehr wie jeder Handybesitzer auch mit Funklöchern zu kämpfen.

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