Kultur

Alternative zur Extraschicht in Esborn in Planung

Bürgermeister Frank Hasenberg und Lichtburg-Geschäftsführer Marcus Boenig mit „Gast“ Gustav Vorsteher im historischen Sitzungssaal des Rathauses.

Bürgermeister Frank Hasenberg und Lichtburg-Geschäftsführer Marcus Boenig mit „Gast“ Gustav Vorsteher im historischen Sitzungssaal des Rathauses.

Foto: Stadt Wetter

Wetter.  Die Extraschicht sollte eigentlich wieder in Wetter gastieren, muss aber dieses Jahr ausfallen. Die Lichtburg plant aber eine Alternative.

Das ist eine schöne Nachricht für alle Kino- und Kulturfans in Wetter (Ruhr): Die Lichtburg legt wieder los und startet am kommenden Donnerstag, 4. Juni, wieder ihr Kinoprogramm. Natürlich mit einem entsprechend erarbeiteten Hygienekonzept.

Eine ganz besondere Aktion plant die Lichtburg für den 27. Juni, an dem eigentlich die nun abgesagte ExtraSchicht stattfinden sollte. „Noch steht es nicht fest, aber wir würden gerne ein Autoradiokonzert auf dem Harkortberg – analog zu unseren erfolgreichen Autokinoabenden in Esborn - organisieren“, erklärt Lichtburg-Geschäftsführer Marcus Boenig. „Statt toller Filme gibt es dann mitreißende Musik zu hören. Denn mit der Gruppe Meet the Beatles haben wir eine der deutschlandweit bekanntesten Beatles-Coverbands hier zu Gast in Wetter.“

Als Vorgruppe können sich die Gäste auf ein Liedermacher-Duo aus Schwelm freuen. „Es ist schön, dass die Lichtburg jetzt mit ihrem Programm loslegt und wir uns wieder über kulturelle Angebote in unserer Stadt freuen können“, so Bürgermeister Frank Hasenberg. „Es wäre natürlich prima für unsere Stadt, wenn wir eine kleine Ersatzveranstaltung für die Extraschicht anbieten könnten“, so Hasenberg weiter. „Es ist schön zu sehen, dass die gute Zusammenarbeit zwischen der Lichtburg und der Stadt Früchte trägt.“ Ob dieser alternative Kulturabend endgültig stattfinden kann, wird derzeit noch abgestimmt.

Damit zur Kinoleinwand: Laut Coronaschutzverordnung dürfen aktuell 27 Personen (statt 108) gemeinsam im Kinosaal der Lichtburg sein. Die Kinofans sitzen in Klein-Gruppen an den Tischen, zwischen den einzelnen Tischen wird genügend Abstand gehalten. Die Abstandsregeln werden auch im Eingangsbereich (hier gilt auch Maskenpflicht für die Besucher) eingehalten und sind entsprechend markiert. Die Karten gibt es an der mit Plexiglas geschützten Kasse (oder online im Vorverkauf).

„Zur Eintrittskarte bekommen die Besucher jeweils eine Tischkarte (die Tische sind nummeriert), auf der die notwendigen Kontaktdaten eingetragen werden können“, so Marcus Boenig. Auf der Karte stehen auch die Getränke, die bestellt werden können. Der übliche Thekenbetrieb ist nicht möglich, die Getränke werden von einer Mitarbeiterin (mit Mund-Nasenschutzmaske) an den Tisch gebracht.

Ein Mitarbeiter regelt den Zugang zu den Toiletten (jeweils nur ein Gast pro Toilettenbereich). Als Premierenfilm gibt es am 4. Juni „Enkel für Anfänger“ mit Heiner Lauterbach zu sehen. Einlass ist bereits um 19 Uhr, so dass keine Schlangen vor der Kasse entstehen. „Leider nicht möglich sind aufgrund der Coronalage reine Kindervorstellungen und das Frühstückskino“, so Boenig, der allerdings eines verspricht: „Wir haben in der Pause renoviert und im Saal nun neue Farben. Das garantiert allen Besuchern das bekannte und beliebte Lichtburg-Ambiente.“

Das neue Programm, das bis zur Sommerpause Mitte Juli reicht, liegt online und als Flyer vor. Mit in diesem Programm sind auch zwei Stadtsaaltermine. Hier soll es am 19. Juni mit dem Kabarettisten René Steinberg weitergehen, am 25. Juni folgt der ursprünglich für den 5. Juni geplante Auftritt von Nessie Tausendschön. Im Stadtsaal gilt ein ähnliches Hygienekonzept wie bei den Kinoabenden in der Lichtburg.

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