Einsätze

Feuerwehr Wetter am Freitagabend gleich dreifach gefordert

Demontage von Motorteilen: Die Löscheinheiten Grundschöttel und Volmarstein fuhren zur Grundschötteler Straße zu einem vermeintlich brennenden Traktor.

Demontage von Motorteilen: Die Löscheinheiten Grundschöttel und Volmarstein fuhren zur Grundschötteler Straße zu einem vermeintlich brennenden Traktor.

Foto: Feuerwehr Wetter

Wetter.  Drei Einsätze am Freitagabend für die Freiwillige Feuerwehr Wetter: brennender Traktor mit Stroh-Anhänger und Wohnungsbrände sorgten für Arbeit.

Einen unruhigen Abend verbrachten nach eigenen Angaben die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr Wetter. Um 21.38 Uhr wurden die Löscheinheiten Grundschöttel und Volmarstein zur Grundschötteler Straße alarmiert. Laut Meldung sollte hier ein Traktor brennen, dessen zwei Anhänger mit Stroh beladen sein sollten.

Der Traktorfahrer, ebenfalls Mitglied einer Feuerwehr, handelte laut Mitteilung geistesgegenwärtig und fuhr das landwirtschaftliche Gespann noch aus dem Ortskern Grundschöttel heraus, stellte es dann auf den Seitenstreifen und kuppelte die Anhänger ab. Bei Eintreffen der Feuerwehr stieg Rauch aus dem Motorraum des Traktors auf. Die Einsatzstelle wurde von den Feuerwehrkräften abgesichert und ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr vor. Die Erkundung des Einsatzleiters hatte mittlerweile ergeben, dass es sich nicht um einen Brand, sondern um ein heiß gelaufenes Motorenteil handelte. Der betreffende Bereich des Motors wurde gekühlt und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend wurde der Traktor mit einem Tieflader vom Eigentümer abgeschleppt, der Einsatz endete nach circa einer Stunde.

Wohnungstür mit Spezialwerkzeug geöffnet

Die Löscheinheit Alt-Wetter wurde dann um 22.49 Uhr zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in der Bergstraße gerufen. Hier ergab die Erkundung durch den Einsatzleiter, dass in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ein Rauchmelder den Alarm ausgelöst hatte. Da auf Klingeln und Klopfen niemand reagierte, wurde die Wohnungstür mittels Spezialwerkzeug durch die Feuerwehr geöffnet.

Die Räume wurden kontrolliert, es konnte jedoch kein Auslösegrund festgestellt werden. Nach dem Einbau eines neuen Schließzylinders wurde die Einsatzstelle an die ebenfalls anwesende Polizei übergeben. Einsatzende war hier nach einer guten dreiviertel Stunde.

Person ins Freie geführt

Noch an der Einsatzstelle wurde das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug zu einem weiteren Einsatz alarmiert. In der Karlstraße hatte ebenfalls ein Heimrauchmelder Alarm ausgelöst. Aufgrund des Erkundungsergebnisses, Rauch und Brandgeruch im Treppenraum, wurden die Einheiten Volmarstein und Grundschöttel ebenfalls zur Einsatzstelle alarmiert. Nach dem Aufbau eines Löschangriffs im Treppenraum und dem Setzen eines Rauchvorhanges an der Wohnungstür im dritten Obergeschoss ging ein Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vor.

Da zunächst angenommen werden musste, dass sich noch eine Person in dieser befindet, wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Die Person wurde von den Einsatzkräften schnell angetroffen, ins Freie geführt und an den Rettungsdienst übergeben. Die Quelle war anschließend auch schnell gefunden, erneut war Essen in auf dem Herd in Brand geraten. Der Topf wurde nach draußen verbracht und die betroffene Wohnung mittels Elektrolüfter vom Rauch befreit. Nach dem Rückbau aller Maßnahmen konnte der Einsatz nach guten eineinhalb Stunden beendet werden.

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