Feuerwehr

Umgekippter Besen sperrt kleine Wetteranerin zuhause ein

Eine Wetteranerin rief die Feuerwehr zu Hilfe, weil ihre kleine Tochter sich eingesperrt hatte.

Eine Wetteranerin rief die Feuerwehr zu Hilfe, weil ihre kleine Tochter sich eingesperrt hatte.

Foto: Hendrik Steimann / WAZ

Wetter.  Ein umgekippter Besen und ein eingesperrtes Mädchen riefen die Feuerwehr auf den Plan. Die Helfer rückten aus und lösten die vertrackte Situation.

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Zu einer nicht alltäglichen Türöffnung wurde die Feuerwehr Wetter am Montagmittag um 11.25 Uhr in die Straße „Auf der Höhe“ gerufen: Die eineinhalbjährige Tochter der Familie hatte im Hauswirtschaftsraum des Hauses gespielt; bis beim Spiel plötzlich ein Besen so unglücklich umkippte, dass er mit dem Stiel in einen Spalt zwischen Waschmaschine und Wand rutschte und so die Zimmertür von innen bündig verschloss. Da die Mutter von außen keine Möglichkeit hatte, die Tür zu öffnen, rief sie über Notruf die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte waren bereits nach fünf Minuten vor Ort und verschafften sich sofort einen Überblick über die Lage. Durch ein Fenster konnte man sehen, dass das Kleinkind wohlauf und nicht verletzt war. Leider war das Fenster fest verschlossen und konnte von außen nicht geöffnet werden. Da keine akute Gefahr bestand, versuchten die Helfer, die Tür ohne Beschädigung zu öffnen. Mittels eines Spezialwerkzeuges gelang dieses dann auch. Der sperrige Stiel konnte beiseite geräumt werden, und die Zimmertür ließ sich wieder öffnen.

Bis auf einen Schreck, von dem sich das kleine Mädchen auf Mamas Arm schnell wieder erholt hatte, war nichts passiert. Zum Abschluss gab es für den kleinen Pechvogel noch einen Feuerwehr-Teddy als Tröster, dann rückten die Feuerwehrkräfte und der Rettungsdienst wieder ein.

Am Dienstag wurde der Löschzug III (Wengern / Esborn) zu einem Industriebetrieb in die Osterfeldstraße gerufen. Dort hatte um 22.34 Uhr die automatische Brandmeldeanlage in einer Produktionshalle einen Alarm ausgelöst. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Mitarbeiter die Halle bereits verlassen. Ein Trupp kontrollierte das Produktionsgebäude; es konnte jedoch kein Auslösegrund gefunden werden. Eine weitere Tätigkeit war für die Feuerwehr somit nicht erforderlich. Die Betriebshalle wurde an einen Firmenverantwortlichen übergeben und die eingesetzten Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei konnten nach gut dreißig Minuten wieder einrücken.

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