Die Kinoecke

Eine Killerlady und Chucky 2.0 in der Herner Filmwelt

Sasha Luss ist „Anna“: Luc Bessons Actionfilm über die mörderische Model-Agentin des KGB läuft zum Bundesstart in der Herner Filmwelt an.

Sasha Luss ist „Anna“: Luc Bessons Actionfilm über die mörderische Model-Agentin des KGB läuft zum Bundesstart in der Herner Filmwelt an.

Foto: Shanna Besson / dpa

Herne.  Die Kinoecke mit: Luc Bessons neuem Actionfilm, die Rückkehr der Mörderpuppe, die besten Horror-Remakes und dem Lieblingsfilm von Ralf Piorr.

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Neustart der Woche. Frankreichs Starregisseur Luc Besson (unvergessen: „Leon – Der Profi“) lässt nach Nikita, Angel-A und Lucy mit „Anna“ die nächste Killerlady auf die Menschheit los. Die Hauptrolle der Model-Agentin spielt die junge Russin Sasha Luss, die selbst schon reichlich Laufsteg-Erfahrung hat (FSK ab 16).

Außerdem zum Bundesstart in der Herner Filmwelt: Die Neuverfilmung von „Der König der Löwen“ läuft bereits seit Mittwoch im Lichtspielhaus am Berliner Platz 7-9 - in 3D und 2D (ab 6). Und: die digitale Wiedergeburt der Monsterpuppe Chucky, die bereits 1988 Kinobesucher in Angst und Schrecken versetzte. „Child’s Play“ ist Chucky 2.0 - und zumindest nach Einschätzung des Kritikers von TV Spielfilm sehr gelungen (ab 16).

Die Top 3 der Woche. Die schaurig-schönsten Neubearbeitungen von Horror- und Splatterfilmen: 1. Zack Snyders „Dawn of the Dead“ (2004; Remake von George A. Romeros Zombiefilm aus dem Jahr 1988). 2. Alexandre Ajas „The Hills Have Eyes - Hügel der Blutigen Augen“ (2006; Wes Cravens gleichnamiges Original lief 1977 an). 3. Fede Alvarez’ „Evil Dead“ (2013; die noch blutigere Fassung von Sam Raimis „Tanz der Teufel“ aus dem Jahr 1981).

Und sonst? Der Walzerkönig bittet zur Audienz. Der Vorverkauf für die Vorführung von André Rieus Maastricher Konzertfilm am Samstag, 27. Juli, und Sonntag, 28. Juli, läuft (18 Euro).

Mein liebster Film. Ralf Piorr (53) schwört auf … ? „Ich habe nicht den einen Lieblingsfilm“, sagt der Historiker, Autor und Stadtmitarbeiter. Herausheben will er jedoch „Eins, Zwei, Drei“ von Billy Wilder, gedreht kurz vor dem Mauerbau. „Eine Farce über den Kalten Krieg, wahnsinnig intelligent gemacht Alle kriegen ihren Senf weg.“ Und auch diese beiden Filme nennt Piorr: Martin Scorseses Boxerdrama „Wie ein wilder Stier“ mit Robert de Niro (1980) und den schrägen Thriller „Fargo“ von den Coen-Brüdern (1996).

Der Auswärtstipp. Boah: Eine Hommage an die Pariser Pornofilmszene der späten 70er und eine Verbeugung vor den Thrillern jener Jahre habe Filmemacher Yann Gonzalez mit „Messer im Herz“ geschaffen, freut sich Kritiker Sascha Westphal vom Fachmagazin epd Film. Und: „So kann er dem Kino eine ganz besondere Magie zurückgeben.“ Der Film ist im wunderbaren Dortmunder Kino Sweet Sixteen im Kulturort Depot an der Immermannstraße 29 zu sehen (ab 16).

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