Bauarbeiten

Herne nutzt die Sommerferien für Schulsanierungen

Die Fassade des Gymnasiums Eickel wird saniert.

Die Fassade des Gymnasiums Eickel wird saniert.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Herne.  An etlichen Schulen wird in den Sommerferien gebaut. Aber auch andere städtische Gebäude werden saniert. Was in Herne und Wanne-Eickel passiert.

Die Stadt Herne nutzt die Sommerferien wieder für Bauarbeiten in den Schulen. Der größte Einzelposten: die Arbeiten an der Laurentius-Grundschule in Unser Fritz. Dort entsteht für 2,55 Mio Euro ein dreigeschossiger Anbau. Steigende Schülerzahlen und ein steigender Bedarf im offenen Ganztag hatten eine Schulerweiterung erfordert.

Klemczak: Wenig Resonanz bei Ausschreibungen

Nachdem dort vor einem Jahr Richtfest gefeiert worden war, hofft Schulausschuss-Vorsitzende Birgit Klemczak (SPD), dass die Bauarbeiten nun nach einigen Verzögerungen im Herbst ihren Abschluss gefunden haben werden. Von der Laurentiusschule abgesehen laufe aber alles nach Plan. Problematisch sei es nach wie vor, bei Ausschreibungen Anbieter zu finden, wie es etwa an der Freiherr-vom-Stein-Grundschule in Wanne-Süd der Fall gewesen war. Dort soll bis August ein Pavillon fertig werden, der als „Chatroom“ jungen Geflüchteten dienen soll. 1,37 Millionen Euro sind hier angesetzt.

Gearbeitet wird auch am Gymnasium Eickel, dessen Fassade bis Herbst energetisch saniert wird. Für Fenster und Wärmedämmung sind 2,45 Mio Euro veranschlagt. 1,13 Mio Euro soll die energetische Sanierung von Dach und Fassaden der Förderschule Dorneburg kosten. Im November sollen dort die Arbeiten beendet sein.

Mehrere Baustellen in der Realschule Crange

In der Realschule Crange gibt es gleich mehrere Baustellen. Die Schultoiletten werden saniert, teilweise werden Fenster und Türen sowie Böden erneuert. Insgesamt 800.000 Euro sind dafür veranschlagt. Auch Brandschutzmängel werden im Zuge der Arbeiten behoben, was am Gymnasium Wanne ebenfalls der Fall ist. Für 600.000 Euro bekommt außerdem die Kolibri-Grundschule in Herne-Süd einen Aufzug.

Unterdessen wird auch an anderen öffentlichen Gebäuden im Sommer gearbeitet. Größtes Projekt ist der Umbau der „Alten Sparkasse“ am Friedrich-Ebert-Platz mit dem zur Zeit ausgelagerten Bürger- und Einwohneramt. Das Gebäude wird für 7,7 Millionen Euro noch bis zum nächsten Jahr denkmalgerecht generalsaniert. Ebenfalls bis ins nächste Jahr hin ziehen sich die Arbeiten am neuen städtischen Jugendhilfezentrum am Hölkeskampring auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule (4,55 Mio Euro).

Elterncafés für zwei Kitas

Zwei Kindertageseinrichtungen bekommen einen Anbau: Für 1,3 Mio Euro wird die Kita Lerchenweg erweitert und saniert, und der Innenhof wird zum Elterncafé umgebaut. Auch die Kita an der Sodinger Straße bekommt ein Elterncafé und einen Lagerraum (190.000 Euro).

Auch die Einhausung des Shoah-Mahnmals steht in Kürze an. Für 235.000 Euro wird es mit Bronzetoren gegen Vandalismus geschützt. Die (Wieder-)Eröffnung soll am 30. August stattfinden, so die Ankündigung der Stadt.

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