Corona

Herne: SPD fordert Befreiung der Eltern von Kita-Gebühren

Auch die Herner Kitas werden derzeit nur von Kindern besucht, deren Eltern in "systemrelevanten Berufen" arbeiten.

Auch die Herner Kitas werden derzeit nur von Kindern besucht, deren Eltern in "systemrelevanten Berufen" arbeiten.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Herne  Keine Betreuung - keine Gebühren: Die SPD will Eltern, deren Kinder derzeit nicht in die Kita gehen dürfen, entlasten. Das sind die Gründe.

Die Herner SPD-Ratsfraktion regt eine Aussetzung der Kita-Beiträge für Kinder an, deren Eltern nicht in „systemrelevanten Berufen“ arbeiten und die deshalb seit dem 18. März nicht mehr in den Einrichtungen betreut werden.

SPD erwartet Vorschläge von der Stadt

„Eine Aussetzung wäre eine wertvolle Hilfestellung in dieser schweren Situation“, erklärt Ulrich Klonki (SPD), Vorsitzender des Ausschusses Kinder-Jugend-Familie. Seine Fraktion habe eine entsprechende Anfrage in Sachen Kita-Gebühren an die Stadt gerichtet.

Die Sozialdemokraten wollen unter anderem wissen, wie eine solche Aussetzung umgesetzt werden kann. Sie erwarteten nun konkrete Vorschläge der Verwaltung, so Klonki.

Verweis auf Lohnausfall, Kurzarbeit und Geschäftsschließungen

„Viele Familien werden in den kommenden Wochen und Monaten durch Lohnausfall, Kurzarbeit, Geschäftsschließungen und Ähnlichem finanzielle Einbußen erleiden“, so die SPD weiter. Die Familien dürften deshalb nicht noch zusätzlich durch Zahlungen von Kita-Gebühren belastet werden, ohne dass sie dafür eine Leistung bekämen.

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