Einsätze

Phosphor-Granate fing Feuer: Alarm auf Herner Baustelle

Die Feuerwehr sperrte nach Kampfmittelfunden zwei Orte in Herne ab (Symbolbild).

Die Feuerwehr sperrte nach Kampfmittelfunden zwei Orte in Herne ab (Symbolbild).

Foto: Hendrik Steimann / WAZ

Herne.  Eine brennende Phosphor-Granate auf einer Baustelle hat in Herne für einen Großeinsatz gesorgt. Kurz zuvor waren zwei Geschosse gefunden worden.

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Zwei Kampfmittelfunde an einem Nachmittag haben die Feuerwehr am Donnerstag in Herne auf den Plan gerufen.

Als Inventar einer Wohnungsauflösung in einem Betrieb an der Corneliusstraße in Wanne-Eickel gesichtet wurde, sind gegen 13 Uhr zwei Geschosse mit Treibladung aus dem Ersten Weltkrieg gefunden worden, teilte die Feuerwehr am Abend mit. Das Gebäude wurde vorsorglich geräumt, der alarmierte Kampfmittelräumdienst stellte schließlich fest, dass die Munition nicht scharf war.

Fund bei Erdarbeiten an neuem Kreisverkehr

Knapp zwei Stunden später wurden Feuerwehr, Ordnungsamt und Kampfmittelräumdienst erneut alarmiert. Während der Erdarbeiten im neuen Kreisverkehr an der Dorneburger Straße in Wanne-Süd wurde eine Phosphor-Granate aus dem 2. Weltkrieg ausgegraben, die mit der Umgebungsluft reagierte und zu brennen anfing. Durch schnelles Abdecken der Granate mit Erdreich konnte die Reaktion mit dem Luftsauerstoff gestoppt werden, berichtete die Feuerwehr. Der Kampfmittelräumdienst barg den Fund und verlud ihn.

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