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Theatersaison in Herne verspricht vorwiegend heitere Stoffe

„Chaos auf Schloss Haversham“ mit Wolf von Lindenau, Stefan Schneider und Arzu Ermen.

„Chaos auf Schloss Haversham“ mit Wolf von Lindenau, Stefan Schneider und Arzu Ermen.

Foto: Helmut Seuffert

Herne.  Die Theatersaison 2019/20 naht: Im Kulturzentrum gibt es wieder viel zu lachen. Was in der städtischen Aboreihe in diesem Jahr zu sehen ist.

Kurzweilige Abende mit vorwiegend heiteren Stoffen verspricht die neue Theatersaison im Kulturzentrum, die im September beginnt. Zu sehen sind dabei auch Bühnenfassungen so bekannter Kinofilme wie „Schtonk“ oder „Willkommen bei den Hartmanns“. Wer sich für ein Abonnement entscheidet, und das sind knapp 300 Herner jedes Jahr, bekommt fünf Gastspiele verschiedener Tourneetheater zum Vorzugspreis. Mehr zum Konzertprogramm und den Kinderstücken in den nächsten Ausgaben.

Theatersaison beginnt mit englischer Komödie

Eröffnet wird die Spielzeit im Kulturzentrum am Montag, 30. September, mit einer englischen Komödie aus dem Theatermilieu, „Chaos auf Schloss Haversham“. Eine studentische Truppe probt „Mord auf Schloss Haversham“. Auf dem Hintergrund des Krimistoffes entwickelt sich ein immer dichter werdendes Geflecht aus Pannen, Verwirrung und verzweifelten Rettungsversuchen der Mitspieler.

Mit einer Komödie geht es am Montag, 25. November, weiter. „Eine Stunde Ruhe“, mehr verlangt Jazz-Liebhaber Michel nicht, als er eine lange gesuchte Platte seines Idols auf dem Flohmarkt findet. Doch keine gönnt ihm nur eine Minute. Es folgt Katastrophe auf Katastrophe. Bekanntes Gesicht in dieser Produktion ist Saskia Valencia, die schon bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ mitgespielt hat.

Clash der Kulturen am Essenstisch

„Geächtet“ heißt das Schauspiel von Ayad Akhtar am Montag, 9. März. Am Essenstisch knallen die Kulturen aufeinander: ein Moslem, ein Jude, eine Afroamerikanerin und eine weiße Amerikanerin. Pulitzer-Preisträger Akhtar hält der vermeintlich toleranten Mittelschicht den Spiegel vor.

Helmut Dietls Komödie „Schtonk“ um die gefälschten Hitler-Tagebücher diente als Vorlage für die Stuttgarter Theaterfassung am Freitag, 17. April. Auf der Suche nach einem Knüller trifft ein Skandalreporter auf einen Antiquitätenverkäufer, der ihm eine Sensation verspricht. Doch aus dem Hype wird ein Desaster.

Und noch ein Film schafft es auf die Bühne: Simon Verhoevens „Willkommen bei den Hartmanns“. Die Komödie erzählt, wie die Familie Hartmann den afrikanischen Asylbewerber Diallo aufnimmt, was zu allerlei Turbulenzen führt. Zu sehen am Freitag, 8. Mai, wie alle Theateraufführungen um 19.30 Uhr.

Ein Theater-Abo kostet je nach Sitzplatz zwischen 59,50 und 95,50 Euro, ermäßigt 32,50 bis 50,50 Euro. bereits ab vier Vorstellungen lohnt sich ein Abo. Zu bekommen nur im Kuz bei Denise Goldhahn, 16-2345 oder denise.goldhahn@herne.de. Einzelkarten gibt es ab 2. September ab 18 / 9,25 Euro im Vorverkauf im Bürgerlokal Wanne, Hauptstraße 241, und bei Stadtmarketing Herne, Kirchhofstraße 5.

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