Bahnhöfe

Ticketverkauf in Herner Bahnhöfen: Aufatmen in der Politik

Auslaufmodell: Die Reisezentren im Bahnhof Herne (Bild) und im Hauptbahnhof Wanne-Eickel schließen. Nun zeichnen sich Lösungen für den Ticketverkauf in den Bahnhöfen ab.

Auslaufmodell: Die Reisezentren im Bahnhof Herne (Bild) und im Hauptbahnhof Wanne-Eickel schließen. Nun zeichnen sich Lösungen für den Ticketverkauf in den Bahnhöfen ab.

Foto: Ralph Bodemer / WAZ FotoPool / WAZ FotoPool

Herne.  Die Politik atmet auf: Für den Ticketverkauf in Herner Bahnhöfen zeichnet sich eine Lösung ab. Laut SPD ist dies für Wanne aber noch nicht fix.

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Der FDP-Landtagsabgeordnete Thomas Nückel ist erleichtert, dass sich trotz der Schließung der Reisezentren in den Herner Bahnhöfen eine kundenfreundliche Lösung für einen Ticketverkauf vor Ort abzeichnet. Dies hatte der Bochumer Verkehrspolitiker Dirk Schmidt (CDU) jüngst gemeldet. Die SPD erklärt indes, dass die Lösung für den Wanne-Eickeler Hauptbahnhof noch nicht in trockenen Tüchern sei.

Die Deutsche Bahn (DB) hatte eine Ausschreibung um den Verkauf von Tickets des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) an den Konkurrenten Transdev verloren und daraufhin den Fernverkehr-Fahrkartenverkauf in Herne einstellen wollen. Es habe einiger Gespräche in Berlin bedurft, um dies zu verhindern, berichtet Thomas Nückel, der auch Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Landtag ist.

Ortstermin mit der Bahn

Mitte Dezember werde die Bahn ihre Reisezentren in den Bahnhöfen in Herne und Wanne-Eickel schließen: „Dass der Fahrkartenverkauf für den Nah- und Fernverkehr dann in dem Bahnhofs-Buchhandel erfolgen könnte, ist sicher nicht die optimalste Lösung, aber weit besser als gar kein Fahrkartenverkauf.“ Und: Er habe für Mitte August mit der DB einen Ortstermin in Herne und Wanne-Eickel vereinbart, um auch die Frage der Zukunft der Reisezentren-Räumlichkeiten zu erörtern.

Der SPD-Stadtverordnete Jürgen Scharmacher berichtet derweil, dass die Lösung für den Wanne-Eickeler Hauptbahnhof anders als in Herne noch nicht „in trockenen Tüchern“ sei. Er habe sich dieser Problematik angenommen, so der Sozialdemokrat, der wie der Bochumer Dirk Schmidt Mitglied im VRR-Verwaltungsrat ist. Er sei aber zuversichtlich, dass es auch in Wanne-Eickel eine Verkaufsstelle geben werde.

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