Stadtleben

Die Spielbox am Iserlohner Schillerplatz ist einsatzbereit

Die Spielbox auf dem Schillerplatz ist einsatzbereit (v. li.): Olaf Pestl, Ingo Genster, Thorsten Grote, Anna Andress und Gabriele Bilke freuen sich, dass es jetzt Ersatz für den abgerissenen Spielplatz gibt.

Die Spielbox auf dem Schillerplatz ist einsatzbereit (v. li.): Olaf Pestl, Ingo Genster, Thorsten Grote, Anna Andress und Gabriele Bilke freuen sich, dass es jetzt Ersatz für den abgerissenen Spielplatz gibt.

Foto: Andreas Drees / IKZ

Iserlohn.  Nach dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses vom Februar wurde das Projekt für den sich wandelnden Schillerplatz zügig realisiert.

Die zweite Rutsche wird nachgeliefert, die Sonnensegel (für die Sitzplätze der Eltern) werden noch auf Maß gefertigt, doch insgesamt gesehen kann die mobile Spielanlage auf dem Schillerplatz von der „Zielgruppe“ von heute an genutzt werden. Die Anlage besteht aus einem umgebauten sechs mal zweieinhalb Meter großen Seecontainer, der mit aus Eiche gebauten Elementen ausgestaltet wurde, die Balancier- und Klettermöglichkeiten innerhalb und in Richtung Dach ermöglichen, von wo es per Rutsche zurück auf den als Fallschutz mit grünen Gummimatten ausgelegten Schillerplatz geht. Kletter- und Hangelseile sowie Wipp- und Federgeräte ergänzen das Spielangebot für Kinder, das der Jugendhilfeausschuss als Ersatz für den durch den Brückenabriss weggefallenen Spielplatz beschlossen hatte. Ingo Genster, der (unter anderem) für Spielplätze zuständige Fachmann im Rathaus, äußerte sich sehr zufrieden über den Ablauf der Planungen und der Umsetzung, zumal der Beschluss ja erst am 26. Februar gefallen sei.

85.000 Euro seien veranschlagt worden, der Betrag werde aber deutlich unterschritten, erklärte Genster. „Das wichtigste ist, dass es sich um eine mobile Spielanlage handelt. Sie kann später an anderen Stellen eingesetzt werden.“ Stadtbaurat Grote ergänzte: „Das ist dauerhaft ausgegebenes Geld.“ Der Spielplatz könne quasi an den Haken genommen werden. Und das kann durchaus passieren, wenn die neue Schillerplatzgestaltung in die Realisierung geht. Und so war zum Aufbau am Mittwoch als Gast auch Olaf Pestl, Geschäftsführer der Schillerplatz GmbH, hinzugekommen, außerdem Gabriele Bilke und Anna Andress aus dem Bereich Städtebau im Rathaus.

Nicht nur mit der Planungsdauer, sondern auch mit dem Ergebnis zeigte sich „Spielplatz-Fachmann“ Genster sehr zufrieden, und wies darauf hin, dass die „mobile Spielbox“ kein Produkt aus dem Katalog sei, auch wenn der in Bayern ansässige Hersteller so etwas häufiger anfertige. Im Märkischen Kreis gebe es nichts vergleichbares, eine zeitgleich gebaute Box sei gerade nach Schweden unterwegs. Während Mitarbeiter von Stadt, Stadtbetrieb und Hersteller letzte Hand anlegten, untersuchte ein Prüfer vom TÜV die Geräte auf Mängel. Damit die neue Spielanlage auf dem Schillerplatz ab sofort mit gutem Gewissen genutzt werden kann.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben