Wirtschaft

30 000 Spektrometer in 30 Jahren

Foto: NRZ

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Spectro feiert im nächsten Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Das Klever Unternehmen wächst weiter und stellt neue Mitarbeiter ein.

KLEVE. Es sind exakt drei Spektrometer-Hersteller, die mittlerweile die internationale Konkurrenz deutlich abgehängt haben. Alle drei sitzen im Kreis Kleve, kommen zusammen auf einen Weltmarkt-Anteil von fast 80 Prozent. Spectro, der Größte, sitzt seit je her in Kleve und wächst weiter. „Trotz des hohen Dollar-Kurses”, freut sich Geschäftsführer Manfred Bergsch. Dabei liegt der heute bei 1,43 Euro. „Wir hatten schon einen Wechselkurs von 1,60 Euro”, sagt der Manager. Dem Hightech-Unternehmen an der Boschstraße hat das aber nicht geschadet. 2007 stieg der Umsatz auf 116 Millionen Euro, 2008 soll das an sich schon hervorragende Ergebnis noch einmal getoppt werden, wie Bergsch sagt: „Über 120 Millionen Euro werden wir schaffen”, ist er sich sicher. In diesem Tempo soll es weitergehen, auch dank der Rückendeckung durch die US-Mutter Ametek. Dem Konzern gehört Spectro seit 2005 – und in den Staaten ist man mächtig stolz auf die Klever. „Der gesamte Vorstand war gerade letzte Woche hier, um uns für Qualität und hohe Effiziens auszuzeichnen”, sagt der 53-jährige Klever Chef. „Wir sind sozusagen für ein Jahr das Aushängeschild des Konzerns für eine gelungene Übernahme.” Neue Produkte, konstante Herstellungskosten: 2009 will man das Wachstum ungebremst fortsetzen. Die Zahl der Mitarbeiter, zurzeit 260 plus 21 Auszubildende, soll schon jetzt um zehn aufgestockt werden. Schöne Aussichten: Denn nächstes Jahr wird Spectro 30 Jahre alt. „Dann”, verrät Manfred Bergsch, „wird auch der 30 000-ste Spektrometer made in Kleve ausgeliefert”.

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