Wirtschaft

Aromenhersteller Silesia investiert zehn Millionen Euro

Foto: NRZ

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Chicago, Shanghai, Kalkar. Diese Auflistung trifft den Geschmack von Bürgermeister Gerhard Fonck. Er ist stolz darauf, dass seine Stadt als Standort der Firma Silesia in einer Reihe mit den ganz Großen steht.

Chicago, Shanghai, Kalkar. Diese Auflistung trifft den Geschmack von Bürgermeister Gerhard Fonck. Er ist stolz darauf, dass seine Stadt als Standort der Firma Silesia in einer Reihe mit den ganz Großen steht. Und nicht nur das: Kalkar ist sogar der größte Produktionsstandort des Aromenherstellers, der weltweit 500 Mitarbeiter hat. Jetzt wird der Kreis Klever Firmensitz noch größer. Wie die NRZ berichtete, investiert Silesia zehn Millionen Euro in eine Erweiterung der Anlage im Industriegebiet Kehrum. Mit dem Ziel, die Kapazität um bis zu 40 Prozent zu steigern. Dafür wächst die Produktionsfläche von 8094 auf 13 490 Quadratmeter. Ein deutliches Signal für die 80 Mitarbeiter. Ihre Arbeitsplätze sind sicher. Und: 20 weitere sollen eingestellt werden. Langsam, solide und strukturiert wachsen. Das geschieht nicht sofort, sondern nach und nach“, sagt Clemens Hanke, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet. „Wir wollen lieber langsam wachsen, dafür solide und strukturiert.“ Eine Haltung, die dem Kalkarer Bürgermeister sehr gut gefällt. „Ich bin dankbar, dass Silesia mit so viel Weitblick plant.“ Dass die Kalkarer Produktionsstätte erweitert wird, steht schon lange fest. „Wir haben einen Entwicklungsplan für dieses Gelände“, erklärt Hanke, der das Vorhaben pünktlich zum 100-jährigen Bestehen seiner Firma nun auch konkret umsetzt. Für die Zukunft ist noch mehr geplant, denn Silisea gehört im Industriegebiet eine Fläche von insgesamt 4,5 Hektar. Doch jetzt konzentriert sich der Firmenchef erst einmal auf die anstehende Erweiterung. Baubeginn wird noch in diesem Jahr sein. Details, was sich bei der Produktion ändern wird, verrät Hanke nicht. Nur so viel: Es geht unter anderem um ein ganz neues Produkt. Ansonsten wird in Kalkar weiterhin all das hergestellt, was Geschmack an Lebensmittel bringt - von Erdbeer bis Huhn.Übrigens: Wenn sich Clemens Hanke zum 100-jährigen Jubiläum für den Standort Kalkar etwas wünschen dürfte, dann wäre das eine Ortsumgehung für Uedem und Frachtflüge ab Weeze, die seine Aromen in alle Welt bringen.

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