Kleve. Allein in Kleve musste die Feuerwehr 18 Mal wegen des Unwetters ausrücken. Ein Mann wurde auf dem Fahrrad von einem Baum getroffen.

Etwa eine halbe Stunde Unwetter wie am Donnerstagnachmittag in Kleve reicht, um zahlreiche Feuerwehren in Alarmbereitschaft zu bringen. Zuvor war eine amtliche Unwetterwarnung für weite Teile NRWs heraus gegeben worden.

In Kleve gab es durch den starken Regen und Wind gleich 23 Einsätze der Feuerwehr, unter anderem in Kleve, Kellen, und Reichswalde. Es sei außerdem ein Mann an der Mehrer Straße in Donsbrüggen verletzt worden, die auf dem Fahrrad von einem Ast eines umstürzenden Baumes getroffen wurde. Der Baum hat darüber hinaus auch eine Stromleitung getroffen.

Sturm in Kleve: Leichte Schäden an Autos

Der Sprecher der Feuerwehr Kleve teilte mit, dass es sich sonst bei den Einsätzen vornehmlich um umgestürzte Bäume und Äste auf Straßen, Geh- und Radwegen handelte. In der Nähe der Hochschule in Kleve seien drei parkende Autos durch Äste leicht beschädigt worden, Personen sind aber nicht zu Schaden gekommen. Insgesamt seien 56 Einsatzkräfte unterwegs gewesen.

In ganz NRW gab es am Donnerstag teils heftige Unwetter. Allein in Kleve musste die Feuerwehr 18 mal ausrücken.
In ganz NRW gab es am Donnerstag teils heftige Unwetter. Allein in Kleve musste die Feuerwehr 18 mal ausrücken. © Karl Noack | Karl Noack

In Bedburg-Hau hat es zwei kleinere Einsätze auf der Uedemer Straße und auf der Alten Bahn gegeben, hier mussten Äste von den Straßen entfernt werden. Im weiteren Verlauf kamen sechs Einsätze hinzu, wie Michael Hendricks von der Feuerwehrwache in Bedburg-Hau mitteilte. Insgesamt seien dort sechs von sieben Einsatzteams unterwegs gewesen.

Zudem teilte die Bahn mit, dass der Streckenabschnitt zwischen Bedburg-Hau und Goch wegen Gegenständen auf der Strecke gesperrt worden sei. Dadurch könne es zu Verspätungen und wahrscheinlich zu Teilausfällen kommen.

In Uedem teilte die Feuerwehr ebenfalls mit, dass es mehrere Einsätze aufgrund des Unwetters gegeben habe. In Kalkar ist bis zum Nachmittag kein Notruf eingegangen und zunächst alles ruhig geblieben, wie die Feuerwehr vor Ort mitteilte. (tha)