Kleve/Kalkar/Goch. Sternbuschbad in Kleve, Wisseler See in Kalkar, GochNess: Sie erwarten viele Besucher bei der Hitze. So ist die Personalsituation in den Bädern.

Die niederländische Familie hat Spaß: Mit Schwimmflügelchen bewaffnet zog das holländische Pärchen gestern Vormittag im Sternbuschbad mit den Kleinsten schon ihre Bahnen. Es war noch ruhig – ideal also, um mit kleinen Kinder ausgiebig zu planschen und ohne Schlangestehen von der Rutsche zu hüpfen: „Heute Mittag wird es deutlich voller“, sagt Rettungsschwimmer Niklas Mulder, der am Donnerstagmorgen die Aufsicht führte.

Die Temperaturen sollen in den nächsten Tagen deutlich anziehen und dann zieht es die Leute in die Freibäder und Seen der Region. „In der Regel brauchen die Menschen aber ein paar Tage Hitze, bis sie den Weg zu uns finden“, sagt ein Mitarbeiter der Stadtwerke. Er geht davon aus, dass es am Wochenende und vor allem in der nächsten Woche richtig voll wird.

Gasknappheit: Wassertemperatur angepasst

Im Sternbuschbad ist man gut vorbereitet auf die kommenden Tage. Die Wassertemperatur wurde wegen der Gasknappheit etwas reduziert: „Aber bei diesem schönen Wetter benötigen wir auch nicht so hohe Wassertemperaturen“, sagt er.

Dagje uit! Eine niederländische Familie hat Spaß im Wasser.
Dagje uit! Eine niederländische Familie hat Spaß im Wasser. © NRZ | Andreas Gebbink

Von Personalmangel sei man im Sternbuschbad nicht betroffen: „Wir können alle Wasserflächen zur Verfügung stellen.“ Alle Gewerke von der Kasse, über die Bademeister bis zum Freibad-Imbiss laufen und seien Vorbereitet, auch auf größeren Andrang.

Wisseler See: Es war schwieriger Personal zu finden

Das Personal am Wisseler See hat auch schon seit längerem die kommenden hohen Temperaturen im Blick. „Wir sind im Grunde schon gut vorbereitet“, sagt Mitarbeiterin Janine Bergmann. Über die Sommerferienzeit sei der Badesee gut besucht, aber es habe noch keine extrem vollen Tage gegeben.

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Personell sehe es auch in Ordnung aus, auch wenn sie hier und da auf jeden Fall noch Personal gebrauchen könnten. „Neue Leute zu finden war dieses Jahr ein bisschen schwieriger, gerade bei Rettungsschwimmern“, sagt Bergmann. Die Aufgaben bekomme man aber auch mit der jetzigen Mannschaft gut gestemmt. Bergmann ergänzt: „Im letzten Jahr war es mit nötigen Corona-Tests und Personenbeschränkungen noch schwieriger.“

Die Copa Gochana wird dieser Tage auch wieder Ziel von vielen Badegästen werden. 3.500 Besucherinnen und Besucher könnten theoretisch am See einen Platz finden. Den Personalbedarf werden die Stadtwerke je nach Auslastung planen und an Hand der Besucherzahl anpassen. „Das GochNess ist derzeit in der glücklichen Lage, dies gewährleisten zu können“, heißt es seitens der Stadtwerke Goch.