Bedburg-Hau. Der langjährige Bedburg-Hauer Feuerwehrchef Stefan Veldmeijer wurde zum Ehrenwehrleiter ernannt. Womit ihn die Kameraden überraschten.

Der Rat der Gemeinde Bedburg-Hau hat einstimmig beschlossen, den im April 2023 verabschiedeten, langjährigen Leiter der Feuerwehr Stefan Veldmeijer aufgrund seiner Leistungen und Verdienste zum Ehrenwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr zu ernennen. „Es wird leider immer seltener, dass eine ehrenamtliche Führungsposition über einen so langen Zeitraum ausgefüllt wird. Dieses Engagement wollen wir entsprechend würdigen“, gratulierte Bürgermeister Stephan Reinders. „Wenn sich einer in den letzten Jahren im besonderen Maße um die Feuerwehr verdient gemacht hat, dann ist das Stefan Veldmeijer.“

Die Ernennungsurkunde erhielt er direkt aus den Händen des Bürgermeisters. Von den Mitgliedern des Rates gab es lang anhaltenden stehenden Applaus als Anerkennung für die Ehrung. Für eine Überraschung sorgten dann aber die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr. Beim Verlassen des Rathauses standen sie Spalier für den neuen Ehrenwehrleiter.

Veldmeijer trieb die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr voran

Mit seiner offenen Art ist er immer ein sehr beliebter und kompetenter Ansprechpartner
Die Verwaltung der Gemeinde Bedburg-Hau über Stefan Veldmeijer

In der Begründung zum Beschluss des Gemeinderates schreibt die Verwaltung: „Stefan Veldmeijer hat die Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr vorangetrieben und in den letzten Jahren mit geprägt. In dieser Zeit wurden hochwertige Fahrzeuge angeschafft und neue Gerätehäuser gebaut. Die Gründung der Kinderfeuerwehr ,Die Blaulichtbande‘ im Jahre 2021 hat er maßgeblich vorangetrieben. In der Kameradschaft, aber auch in der Gemeindeverwaltung sowie in der Politik ist Stefan Veldmeijer sehr beliebt und wird von allen sehr geschätzt. Mit seiner offenen Art ist er immer ein sehr beliebter und kompetenter Ansprechpartner.“

Im Kreise der Leiter der Feuerwehren genieße der neue Ehrenwehrleiter ein sehr hohes Ansehen, so die Gemeindeverwaltung. „Die Freiwillige Feuerwehr ist kein normales Ehrenamt. Wenn die Alarmierung ertönt, geht es nicht selten um Leben und Tod. In der Leitungsebene kommt hinzu, dass man für die Gesundheit der unterstellten Kameradinnen und Kameraden ebenfalls die Verantwortung trägt. Diese verantwortungsvolle und zeitintensive Aufgabe über einen so langen Zeitraum anzunehmen, ist nicht selbstverständlich. Auf die Unterstützung seiner Frau Ulrike und seiner drei Kinder konnte er sich immer verlassen.“

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