Kleve. Gegen die Empfehlung der Klever Verwaltung erhöht die Politik die Zuschüsse für Ferienfreizeiten deutlich. Um so viel Geld geht es.

Einig wurden sich die Parlamentarier im Haupausschuss Kleve über eine Steigerung an Zuschüssen für Ferienfreizeiten – gegen den Vorschlag der Verwaltung. Kämmerer Keysers hatte berichtet, dass die Stadt wegen der allgemeinen Kostensteigerungen pauschal den Ansatz um 30 Prozent auf 47.434 Euro anpassen wolle und statt fünf Euro pro Kind pro Tag künftig 5,85 Euro ansetze. Die Stadt wolle erst die Belege noch einmal prüfen, ob die Ferienlager tatsächlich so viel teurer geworden sind. SPD und CDU aber widersprachen und kamen mit ihren ähnlich lautenden Anträgen überein, dass pro Kind künftig (wie auf Kreisniveau üblich) elf Euro gezahlt werden, die Betreuer und Küchenkräfte statt bisher neun Euro dann 18 Euro pro Tag erhalten und jede Maßnahme über zehn Übernachtungen 500 Euro Zuschuss erhält.