Kleve. Der Hauptausschuss Kleve diskutierte über mehr Stellen für Schulsozialarbeit. Doch sie werden vermutlich vorerst nicht genehmigt.

Die SPD beantragte im Hauptausschuss Kleve, zwei Stellen mehr für Schulsozialarbeit zu finanzieren. Alle Schulleiter beklagten, dass die bisherige Ausstattung nicht ausreiche, so Christian Nitsch. 13 Stellen werden derzeit anteilmäßig an alle Schulen verteilt. Georg Hiob, CDU, wollte aber erst den Sozialindex abwarten, den das Land auswertet: An Schulen mit den meisten Problemfällen werden entsprechend mehr Stunden für Schulsozialarbeit eingeplant. Bisher wurde der Sozialindex nur alle vier Jahre aktualisiert. Künftig wird das Land, auch wegen des Zuzugs an Flüchtlingen, den Sozialindex jährlich anpassen. Die SPD argumentierte, „die zusätzlichen Stellen wären ein Vorteil für alle Schulen“, so Niklas Lichtenberger. Wie man die Stunden später verteile, sei ja dann immer noch zu entscheiden.