Brand

Bedburg-Hau: Gastank explodiert – Wohnhaus beschädigt

Die Feuerwehr löschte das Feuer am Auto und am Gebäude.

Die Feuerwehr löschte das Feuer am Auto und am Gebäude.

Foto: Feuerwehr Bedburg-Hau

Bedburg-Hau.  Nach der Explosion eines Gastanks in einem Auto schlug das Feuer auf ein Wohnhaus über. Ein Mann kam vorsorglich ins Krankenhaus.

Bei der Explosion eines Gastanks in einem Auto wurde am Dienstagvormittag, 9. Februar, in Bedburg-Hau ein Wohnhaus beschädigt. Der Besitzer des Fahrzeugs kam vorsorglich ins Krankenhaus. Nachdem ein vor dem Gebäude am Rodenwalder Weg in Hau geparkter Mercedes in Brand geraten war, wurde die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau um 9.42 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte kam es dann zur Explosion des eingebauten Gastanks im Fahrzeug.

Unmittelbar danach wurde der Autobesitzer aus dem Gebäude gerettet. Die Feuerwehrleute konnten den Brand schnell löschen, jedoch nicht verhindern, dass das Feuer Schäden an der Fassade um im Inneren des Gebäudes anrichtete. Der Grund für das Feuer und die Schadenssumme blieben zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

50 Feuerwehrleute waren im Einsatz

Im Einsatz waren 50 Feuerwehrmänner und -frauen unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Stefan Veldmeijer. Für den Erstangriff wurden zwei Einsatztrupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, die sich für die Brandbekämpfung im Gebäude sowie am Fahrzeug aufteilten. Eine umfangreiche Wasserversorgung wurde zeitgleich aufgebaut. Die Feuerwehr setzte auch Löschschaum ein. Mehrere Atemschutztrupps standen in Bereitstellung.

Der Rettungsdienst des Kreises Kleve leistete beim Besitzer des Fahrzeuges die Erstversorgung und transportierte ihn vorsorglich ins Krankenhaus. Ebenso wurden drei weitere Bewohner betreut, die sich aber nicht verletzt hatten.

Abrollcontainer Atemschutz wurde alarmiert

Nach Abschluss der Löscharbeiten setzte die Feuerwehr einen Hochdrucklüfter ein, um das Gebäude vom Brandrauch zu befreien. Zur Unterstützung und zum Austausch von Atemschutzgeräten wurde der Abrollcontainer Atemschutz des Kreises Kleve an die Einsatzstelle alarmiert. Gegen 12 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

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