Gesundheit

Beste Betreuung für Menschen mit Diabetes in Kleve

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Das Kompetenzteam Diabetes um Chefarzt Dr. Ufuk Gündug freut sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Beatrix Saat, Dr. Eszter Madarász, Sofia Chatzisavvidou und Dagmar Güttler (von links).

Das Kompetenzteam Diabetes um Chefarzt Dr. Ufuk Gündug freut sich über die erfolgreiche Zertifizierung: Beatrix Saat, Dr. Eszter Madarász, Sofia Chatzisavvidou und Dagmar Güttler (von links).

Foto: KKLE / Thomas Momsen

Kleve.  Katholisches Karl-Leisner-Klinikum erneut von Deutscher Diabetes Gesellschaft zertifiziert

Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer 1 in Deutschland. Über sechs Millionen Menschen sind betroffen. Sie brauchen fachübergreifende Behandlung in spezialisierten Zentren, Kliniken oder Praxen. Um eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, zertifiziert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) die Einrichtungen, die hohe definierte Anforderungen erfüllen. Die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie, Hypertensiologie und Infektiologie des St.-Antonius-Hospitals in Kleve hat von der DDG erneut das Zertifikat „Zertifiziertes Diabeteszentrum DDG“ erhalten.

Diabetes ist nicht heilbar

„Diabetes kann man nicht im klassischen Sinn heilen“, erläutert Dr. Ufuk Gündug, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie, Hypertensiologie und Infektiologie. „Aber richtig eingestellt und mit entsprechender Schulung kann jeder Patient mit Diabetes gut und ohne große Einschränkungen leben. Dabei helfen wir.“ Diabetes mellitus ist eine komplexe Krankheit mit unterschiedlichen Ausprägungen. Man unterscheidet Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2.

Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, steigt in Deutschland rasant

Vor allem die Zahl der Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden, steigt in Deutschland rasant. Diese Erkrankung verursacht häufig zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt für die Betroffenen jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen. Denn ein erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen und großen Gefäße. Es kann zu Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen kommen. Durch eine gute medizinische Betreuung lassen sich diese Folgeerkrankungen vermeiden.

In den Leitlinien von Fachgesellschaften wie der DDG sind die aktuellen Empfehlungen für die Behandlung von Diabetes in Klinik und Praxis festgehalten. Aus diesen Leitlinien hat die DDG auch die Richtlinien für die Zertifizierung der spezialisierten Behandlungseinrichtungen für Menschen mit Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2 abgeleitet. Erhält eine Einrichtung eines der Zertifikate der DDG können Patienten sicher sein, dass sie in dieser Klinik oder Praxis optimal und leitliniengerecht behandelt werden. Die Zertifizierung ist damit ein „Qualitätssiegel“ und dient der Orientierung auf der Suche nach geeigneten Behandlern.

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