Grundschule

Böden in der Klever Grundschule An den Linden werden saniert

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In der Klasse 4b der Grundschule An den Linden ist der Boden bereits fertiggestellt.

In der Klasse 4b der Grundschule An den Linden ist der Boden bereits fertiggestellt.

Foto: Claudia Gronewald

Kleve.  Die Sanierung der Parkettböden an der Grundschule An den Linden in Kleve hat begonnen. Sie werden alle neu versiegelt.

Die Sanierung der Parkettböden an der Grundschule „An den Linden“ hat begonnen. Ein Klassenraum ist inzwischen fertiggestellt, alle weiteren werden in den in Kürze beginnenden Sommerferien folgen.

Zum Hintergrund: Nach der Vorstellung der Messergebnisse durch den Sachverständigen Heiner Mokroß im Rat der Stadt Kleve am 15. Mai und der Erläuterung in der Schulkonferenz einen Tag später durch Bürgermeisterin Sonja Northing, dem Technischen Beigeordneten Jürgen Rauer sowie dem Betriebsleiter des Gebäudemanagements, Georg Hoymann, wurde am 17. Mai mit einer zusätzlichen Sanierung der Parkettböden in der Grundschule „An den Linden“ begonnen.

Eltern wurden über Elternbrief informiert

Über einen Elternbrief wurden die Eltern über die aktuellen Entwicklungen durch den Schulleiter Jens Willmeroth bereits informiert (www.ggs-an-den-linden-kleve.de). In enger Abstimmung mit dem Sachverständigenbüro Mokroß sowie dem Kreisgesundheitsamt wurde sowohl die Sanierungsmethode als auch das hierfür verwendete Material abgesprochen. Im Zuge dieser Sanierung werden die bestehenden Fugen und Spalten im Parkettboden mit einer speziellen elastischen Versiegelungsmasse abgedichtet.

Ausgasungen können nicht mehr in die Raumluft eindringen

Im Anschluss wird der Parkettboden mehrfach mit einer elastischen Versiegelung versiegelt, um den unter dem Parkett verbauten PAK-belasteten Parkettkleber abzudichten. Im Ergebnis können Ausgasungen nicht mehr in die Raumluft eindringen, heißt es dazu von Seiten der Stadt Kleve. Die bisher ausgetretenen Ausdünstungen seien im Rahmen der ersten und zweiten Messung bereits jetzt als nicht gesundheitsgefährdend eingestuft worden. Nach Abschluss der Sanierung wird eine erneute Messung durch das Sachverständigenbüro Mokroß unter Nutzungsbedingungen erfolgen.

Die Messmethodik wird von Kreisgesundheitsamt und Umweltministerium als richtig bestätigt

Die Messstrategie bei Messungen unter Nutzungsbedingungen sieht vor, dass der zu messende Raum vor Beginn der Messung gelüftet und geschlossen wird und nach jeweils 45 Minuten während der Probeentnahmezeit eine erneute Stoßlüftung für jeweils fünf Minuten erfolgt. Sowohl die Messmethodik als auch die Messstrategie, die hier zum Einsatz kommt und auch bei der letzten Messung zum Einsatz kam, wurde so vom Kreisgesundheitsamt nach Rücksprache mit dem Bundesministerium für Umwelt als richtig und zielführend bestätigt, stellt die Stadt Kleve fest.

Dauerhaftes Monitoring wird eingeführt

Im Anschluss wird ein dauerhaftes Monitoring in der Grundschule „An den Linden“ eingeführt. Die bereits veröffentliche Messung vom 18. April hat belegt, dass die bisherigen Maßnahmen bereits erfolgreich gewesen seien, so die Stadtverwaltung, und weitere Maßnahmen nicht erforderlich seien. Vor dem Hintergrund der Besorgnis der Eltern, Lehrer und Mitarbeiter der Grundschule „An den Linden“, die auch für die Stadt Kleve nachvollziehbar sei, habe man nach Einbeziehung des Rates am 15. Mai den Entschluss gefasst, diese Spezialversiegelung als raumluftverbessernde und zusätzliche Abdichtungsmaßnahme aufzutragen.

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