Lichterfest

Bunter Lichterzauber zum Klever Stadtjubiläum

Der Klever Schwan leuchtete am Amphitheater.

Foto: Andreas Gebbink

Der Klever Schwan leuchtete am Amphitheater. Foto: Andreas Gebbink

Kleve.   Gartenmeister Hans-Heinz Hübers brachte Schwan und Schwanenburg mit Lichterketten in Szene. Die Musikauswahl wurde deutlich verbessert

Das Glück ist mit der Stadt Kleve. Den ganzen Tag hatte es am Samstag immer wieder ungemütlich geschauert. Doch pünktlich zum Lichterfest verzog sich das Regenwetter – dem bunten Lichtertreiben im Neuen Tiergarten stand nun nichts mehr im Wege. Und Kleves Gartenmeister Hans-Heinz Hübers hatte sich anlässlich der 775-Jahr-Feier der Stadt einige neue Lichterspiele einfallen lassen. Nach Ablauf des Höhenfeuerwerks zeigte sich Hübers zufrieden: „Alle Effekte, die wir uns ausgedacht haben, haben auch funktioniert“, sagte er im Gespräch mit der NRZ. Für Hübers war es übrigens das letzte Lichterfest - zum Jahresende geht er in den Ruhestand.

In der Tat waren viele Besucher von dem Lichter-Schwan am Aufgang des Amphitheater begeistert und auch die Klever Burg wurde mit dem Schriftzug 775 mit Lichterketten nachgestellt. Es sah toll aus. Zum ersten Mal wurden auch Buchshecken der beiden Museumsinseln voll beleuchtet. Für die Besucher waren die beiden besonderen Kniffe leider kaum zu erkennen: Hans-Heinz Hübers hatte auf den Inseln die Initialen „JM“ für Johan-Moritz von Nassau-Siegen und das Malteser-Kreuz einarbeiten lassen. „Das kann man wohl nur erkennen, wenn man mit einer Drohne drüberfliegt“, sagte Hübers. Die Idee war trotzdem gut.

Neues Lichtkonzept

Am Auffallendsten: Es gab zum Schluss-Feuerwerk ein neues Lichtkonzept. Sehr gelungen, originell, überraschend, die Musik (aus Charts und Musicals) nachzeichnend, Streifen und Wölkchen an den Himmel schreibend. Leider verzog sich auch die Qualmwolke über der Pyrotechnik nur langsam und schluckte manche sprühende Fontäne – ein Effekt, den man aus mehreren Jahren schon kennt und hinnimmt.

Die Musik war diesmal besser gemischt, nicht unpassend partymäßig wie in den vergangenen Jahren. Anspruchsvolle und unterhaltsame Musik begleitete das Jubiläumsprogramm. Ein Lob geht auch an die Jazz-Big-Band der Kreismusikschule „Cleve Land”, die schöne Kompositionen von Miles Davis, Weather Report und Santana spielte.

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