CDU beklagt „Schul-Chaos“ in Kalkar

Kalkar.   Die CDU Kalkar reagierte gestern auf die NRZ-Berichterstattung zur Sanierung des Schulzentrums. Wie berichtet sind neue Mängel bekannt geworden, die eine umfangreichere Sanierung erforderlich machen. Unter anderem müssen neue Türen, neue Lichter und neue Brandschutzelemente in das Sanierungspaket aufgenommen werden.

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Die CDU Kalkar reagierte gestern auf die NRZ-Berichterstattung zur Sanierung des Schulzentrums. Wie berichtet sind neue Mängel bekannt geworden, die eine umfangreichere Sanierung erforderlich machen. Unter anderem müssen neue Türen, neue Lichter und neue Brandschutzelemente in das Sanierungspaket aufgenommen werden.

Die CDU schreibt: „Nach den nun bekannt gewordenen Mehrkosten, die der Ringtausch im Schulzentrum verursachen wird, erheben wir schwere Vorwürfe gegen die Bürgermeisterin und ihre Verwaltung.“ Die Mehrkosten entstünden aufgrund eines ungenügenden Brandschutzes bei den Holzvertäfelungen und den Rauchschutztüren in den Fluren. Hinzu kommen nicht mehr taugliche Beleuchtungsmittel im gesamten Schultrakt.

„Zur Vorbereitung des Ringtausches wurde der Schultrakt von der Verwaltung begutachtet“, sagt Kirsten Kohl, stellvertretende Schulausschussvorsitzende. „Dass derartig offensichtliche Mängel erst zu einem Zeitpunkt bekannt gegeben werden, zu dem der ganze Ringtausch nach ursprünglicher Planung eigentlich schon abgeschlossen sein sollte, können wir nicht begreifen.“

Der CDU-Vorsitzende David Kerkenhoff geht mit der Kritik noch weiter: „Die Grundschule zieht ins Gymnasium, das Gymnasium in die Hauptschule. Wir sprechen hier über eine eigentlich simple Maßnahme mit jedoch immenser Bedeutung für unser Schulzentrum. Wenn ich ein Haus saniere, fällt mir doch auch nicht erst kurz vor Fertigstellung auf, dass das Dach undicht ist. Wie kann es denn sein, dass die Kosten für den Ringtausch, der mit den von Frau Schulz veranschlagten 1,3 Millionen Euro sowieso schon ziemlich teuer ist, jetzt noch weiter ausufern?“ Als Verwaltungschefin trage die Bürgermeisterin eindeutig die Verantwortung, so Kerkenhoff.

Wichtig sei nun, dass die Verwaltung schnellstmöglich eine klare Auskunft gibt, was das Ganze jetzt kosten soll. Und vor allem, wann der Ringtausch vollzogen sein soll. Kerkenhoff: „Darauf wird die CDU die Bürgermeisterin festnageln. Wenn die gesamte Maßnahme am Ende über zwei Millionen Euro kostet, hätte man auch über einen Grundschulneubau nachdenken können.“

Sowieso stelle sich die CDU die Frage, was denn für die Schüler dabei rum komme. Denn eigentlich dürfe und müsse es ausschließlich darum gehen: „Bisher ist nur von irgendwelchen baulichen Mängeln die Rede. Ob unsere Schüler auch eine bessere Lehr- und Lernausstattung wie z.B. Glasfaser-Anschlüsse oder moderne Smartboard-Tafeln erhalten können, ist weiter fraglich.“

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