Mobilität

CDU will mehr Geld für Fahrradwege im Kreis Kleve

Um das Radwegnetz im Kreis zu erweitern, benötigt es Geld, so die CDU, die den entsprechenden Haushaltsansatz im Kreisetat aufstocken will.

Um das Radwegnetz im Kreis zu erweitern, benötigt es Geld, so die CDU, die den entsprechenden Haushaltsansatz im Kreisetat aufstocken will.

Foto: Thorsten Lindekamp / Funke Foto Services GmbH

Kreis Kleve.  Kreis Kleve. Die CDU-Fraktion im Kreistag beantragt rund 400.000 Euro zusätzliches Geld, etwa für den Kauf von Grundstücken.

Die CDU will neue Radwege im Kreis. Dafür beantragt die Kreistagsfraktion in den kommenden Sitzungen von Kreisausschuss und Kreistag, dass der entsprechende Haushaltsansatz für den Bereich des Kreisstraßenbauprogramms für 2021 und 2022 nochmals um jeweils 200.000 Euro aufgestockt wird. Das Geld soll insbesondere für die Planung von neuen Radwegen und den für die Umsetzung erforderlichen Grunderwerb verwendet werden.

Begründung: „Im Bereich des Kreisstraßenbauprogramms investiert der Kreis Kleve in den Haushaltsjahren 2021 und 2022 mit jeweils etwa zehn Millionen Euro erhebliche Mittel für den Neubau und die Grunderneuerungen von Kreisstraßen und insbesondere Radwegen. Nach dem vorliegenden Straßenbauprogramm wird dies auch im Jahr 2023 noch der Fall sein. In den Folgejahren jedoch fallen die derzeit vorgesehenen Investitionen insbesondere in den Radwegeneubau stark ab.“

Lange Vorlaufzeiten machen schnelles Handeln nötig

Um auch zukünftig das Radwegenetz ausbauen zu können, so die CDU weiter, „ist es aufgrund der langen Vorlaufzeiten von der Planung bis zur Umsetzung von Radwegeneubaumaßnahmen schon jetzt erforderlich, die Planung für den Neubau von Radwegen vorzunehmen und dort, wo es möglich ist, auch den Grunderwerb zu tätigen.

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