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Corona im Kreis Kleve: Inzidenz unverändert, 19 neue Fälle

| Lesedauer: 4 Minuten
RKI-Strategie für den Herbst und Winter - das sind die wichtigsten Punkte

RKI-Strategie für den Herbst und Winter - das sind die wichtigsten Punkte

Das RKI hat eine neue Strategie für den kommenden Herbst und Winter erarbeitet. Damit soll ein weiterer Lockdown verhindert werden. Die Strategie ist vorerst nur eine Empfehlung für die Bundesländer.

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Kreis Kleve.  Wie entwickelt sich die Corona-Lage im Kreis Kleve? Die wichtigsten Infos zu Sieben-Tage-Inzidenz, Neuinfektionen und Impfquoten im Überblick.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve bleibt am Freitag unverändert: Der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, liegt wie am Vortag bei 30,3. Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldete 19 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden (Stand: 0 Uhr). Seit Ausbruch der Pandemie haben sich insgesamt 13.082 Menschen im Kreis Kleve mit Corona infiziert. Davon gelten rund 12.600 als genesen. Das RKI meldet keinen weiteren Todesfall.

Rückblick: Heute vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 28,7. Am vergangenen Freitag hat der Kreis Kleve dem RKI bis 0 Uhr 19 Neuinfektionen gemeldet. Am Freitagmorgen vor vier Wochen betrug die Inzidenz im Kreis Kleve dem RKI zufolge 34,8. Innerhalb der vergangenen 28 Tage wurden 350 neue Fälle registriert.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 15. Oktober (auf Grundlage des RKI)

  • 7-Tage-Inzidenz: 30,3 (Donnerstag: 30,3)
  • Neuinfektionen: 19
  • Infektionen insgesamt: 13.082
  • Todesfälle insgesamt: 203

Warum wir ab sofort auf die Darstellung der Impfquoten verzichten

Bislang haben wir an diesen Stelle über die aktuellen Impfquoten aus dem Kreis Kleve informiert. Diesen Service stellen wir ab sofort ein. Grund dafür ist, dass das RKI – ähnlich wie zuvor auch die KVNO – darauf verzichtet, die absolute Zahl der Erst- und Zweitimpfungen in den jeweiligen Städten und Kreisen in Impfquoten umzurechnen. Der Grund: „Bei den Zahlen handelt es sich um den Impf- und nicht um den Wohnort der Geimpften“, erklärt Miguel Tamajo, Leiter der Abteilung Datenanalyse bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

Mittlerweile ist die Fehleranfälligkeit zum Beispiel durch den Wegfall der Wohnortzugehörigkeit oder durch Impfungen bei Betriebsärzten groß geworden. Deshalb können wir Ihnen keine tagesaktuellen Impfquoten mehr anbieten.

Intensivbettenbelegung im Kreis Kleve (Quelle: DIVI, Stand: 15. Oktober)

  • Intensivbetten: 19 von 73 frei (26 Prozent)
  • Covid-Patienten auf den Intensivstationen: 3

(Hinweise zu den Daten: Die Daten zu den Infektionszahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz sind im Dashboard des RKI abrufbar. Die Imfquoten stammen von der Kassenärztlichen Vereinigung - dabei ist zu beachten, dass nur die Impfungen in Impfzentren, Hausarztpraxen und durch mobile Teams darin enthalten sind, nicht aber die Impfungen in den Krankenhäusern. Die Belegung der Krankenhausbetten ist im DIVI-Intensivregister zu finden.)

So sehen die Corona-Zahlen in den Kommunen im Kreis Kleve aus

Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Übersicht zu den Corona-Zahlen jeden Tag um 0 Uhr. Auch die Kreisverwaltung veröffentlicht die aktuellen Zahlen in einer täglich aktualisierten Übersicht, in der Regel um die Mittagszeit.

Die Werte des RKI und der Verwaltung können durch den zeitlichen Unterschied voneinander abweichen. Da die Daten des RKI maßgeblich für weitere Beschränkungen und Maßnahmen im Kreis Kleve sind, aktualisieren wir diese Übersicht zuerst mit den RKI-Werten. Die tägliche Übersicht des Kreises finden sie hier:

Ingesamt bestätigte Infektionen in den Kommunen (Stand: 15. Oktober, Änderungen im Vergleich zum 14. Oktober)

  • Bedburg-Hau: 559 (+1)
  • Emmerich: 1458 (+1)
  • Geldern: 1821 (+3)
  • Goch: 1251 (+5)
  • Issum: 478 (+2)
  • Kalkar: 462 (+0)
  • Kerken: 396 (+2)
  • Kevelaer: 1190 (+3)
  • Kleve: 2193 (+4)
  • Kranenburg: 520 (+0)
  • Rees: 737 (+0)
  • Rheurdt: 191 (+0)
  • Straelen: 725 (+2)
  • Uedem: 231 (+1)
  • Wachtendonk: 283 (+0)
  • Weeze: 587 (+0)

Zum Teil sehr große Unterschiede bei den Daten gibt es zudem immer wieder bei der Zahl der Genesenen und der aktuell am Virus erkrankten Menschen, die jeweils auf Schätzungen beruhen. Deswegen haben wir an dieser Stelle entschieden, auf die Darstellung dieser Zahl zu verzichten.

Zudem unterscheiden sich die RKI-Statistik und die Kreis-Statistik auch in der Gesamtzahl der Fälle - beim RKI liegen die Zahlen höher. Laut dem Kreis gibt es diese Diskrepanz schon länger und sie erkläre sich so: "Bei der Differenz handelt es sich im Wesentlichen um Personen, die zwar im Kreisgebiet gemeldet sind, sich jedoch in einem anderen Kreis oder einer anderen Stadt aufhalten und dort ihre Quarantäne verbringen, beispielsweise Studierende." Solche Einzelfälle wurden seit Beginn der Corona-Pandemie nach und nach in den Fallzahlen-Listen des Kreisgesundheitsamtes nachträglich angepasst und korrigiert, heißt es dazu vom Kreis.

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