Nachrichtenüberblick

Corona im Kreis Kleve: Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter

Lesedauer: 4 Minuten

Jetzt impfen die Hausärzte flächendeckend

Jetzt impfen die Hausärzte flächendeckend

Bundesweite flächendeckende Impfungen bei den Hausärzten sollen ab heute Schwung in die stockende Impfkampagne in Deutschland bringen. Allerdings stehen den Praxen in der ersten Woche nicht einmal eine Million Impfdosen zur Verfügung. Ende des Monats soll es weitaus mehr Impfstoff geben.

Beschreibung anzeigen

Kreis Kleve.  Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve ist am Donnerstag weiter angestiegen. Das RKI hat für den Kreis 135 Corona-Neuinfektionen vermeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Kleve ist weiter angestiegen: Am Donnerstag lag die Inzidenz, mit der die Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angegeben werden, bei 163,9 (Mittwoch: 160,0). Heute vor einer Woche betrug der Wert 136,7. Das RKI verzeichnete innerhalb von 24 Stunden (Stand 0 Uhr) insgesamt 135 Neuinfektionen. Seit Beginn der Pandemie wurden bis Donnerstag 9.622 Infektionen registriert. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen im Kreis ist laut RKI auf 167 gestiegen. Laut Mitteilung des Kreises vom Mittwochmittag handelt es sich um zwei Personen aus Kerken (Mitte und Ende 80).

Bei der Impfquote liegt der Kreis Kleve im NRW-Vergleich im Mittelfeld: Während beim Spitzenreiter im Kreis Olpe bereits 27,1 Prozent der Einwohner die erste Impfung bekommen haben, sind es im Kreis derzeit 23,1 Prozent. Mehr Details zum unterschiedlichen Impftempo in NRW lesen Sie hier.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 22. April (auf Grundlage des RKI)

  • 7-Tage-Inzidenz: 163,9 (Mittwoch: 160,0)
  • Neuinfektionen: 135
  • Infektionen insgesamt: 9.622
  • Todesfälle insgesamt: 167 (+2)

Imfquote im Kreis Kleve (nach Angaben der KV Nordrhein, Stand: 21. April)

  • Erstimfpung: 23,1 Prozent
  • Zweitimpfung: 5,9 Prozent

Intensivbettenbelegung im Kreis Kleve (Quelle: DIVI, Stand: 21. April)

  • Intensivbetten: 11 von 73 frei (15,1 Prozent)
  • Covid-Patienten auf den Intensivstationen: 12

(Hinweise zu den Daten: Die Daten zu den Infektionszahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz sind im Dashboard des RKI abrufbar. Die Imfquoten stammen von der Kassenärztlichen Vereinigung - dabei ist zu beachten, dass nur die Impfungen in Impfzentren, Hausarztpraxen und durch mobile Teams darin enthalten sind, nicht aber die Impfungen in den Krankenhäusern. Die Belegung der Krankenhausbetten ist im DIVI-Intensivregister zu finden.)

So sehen die Corona-Zahlen in den Kommunen im Kreis Kleve aus

Das Robert-Koch-Institut aktualisiert seine Übersicht zu den Corona-Zahlen jeden Tag um 0 Uhr. Auch die Kreisverwaltung veröffentlicht die aktuellen Zahlen in einer täglich aktualisierten Übersicht, in der Regel um die Mittagszeit.

Die Werte des RKI und der Verwaltung können durch den zeitlichen Unterschied voneinander abweichen. Da die Daten des RKI maßgeblich für weitere Beschränkungen und Maßnahmen im Kreis Kleve sind, aktualisieren wir diese Übersicht zuerst mit den RKI-Werten. Die tägliche Übersicht des Kreises finden sie hier:

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Lage am 22. April (auf Grundlage des Kreises)

  • Neue Fälle seit der letzten Meldung: 135
  • Infektionen insgesamt: 9622
  • Todesfälle insgesamt: 167

Ingesamt bestätigte Infektionen (und Veränderung gegenüber der letzten Meldung) in den Kommunen

  • Bedburg-Hau: 405 (+3)
  • Emmerich: 1054 (+4)
  • Geldern: 1265 (+17)
  • Goch: 922 (+4)
  • Issum: 358 (+4)
  • Kalkar: 313 (+0)
  • Kerken: 295 (+3)
  • Kevelaer: 810 (+8)
  • Kleve: 1540 (+11)
  • Kranenburg: 392 (+3)
  • Rees: 606 (+7)
  • Rheurdt: 130 (+1)
  • Straelen: 563 (+14)
  • Uedem: 146 (+3)
  • Wachtendonk: 238 (+1)
  • Weeze: 438 (+7)

(147 Indexfälle befinden sich noch in Bearbeitung und können nicht einzelnen Kommunen zugeordnet werden, schreibt der Kreis Kleve.)

Zum Teil sehr große Unterschiede bei den Daten gibt es zudem immer wieder bei der Zahl der Genesenen und der aktuell am Virus erkrankten Menschen, die jeweils auf Schätzungen beruhen. Deswegen haben wir an dieser Stelle entschieden, auf die Darstellung dieser Zahl zu verzichten.

Zudem unterscheiden sich die RKI-Statistik und die Kreis-Statistik auch in der Gesamtzahl der Fälle - beim RKI liegen die Zahlen höher. Laut dem Kreis gibt es diese Diskrepanz schon länger und sie erkläre sich so: "Bei der Differenz handelt es sich im Wesentlichen um Personen, die zwar im Kreisgebiet gemeldet sind, sich jedoch in einem anderen Kreis oder einer anderen Stadt aufhalten und dort ihre Quarantäne verbringen, beispielsweise Studierende." Solche Einzelfälle wurden seit Beginn der Corona-Pandemie nach und nach in den Fallzahlen-Listen des Kreisgesundheitsamtes nachträglich angepasst und korrigiert, heißt es dazu vom Kreis.

Leserkommentare (3) Kommentar schreiben