Newsblog

Corona im Kreis Kleve: Zahl der Infizierten steigt auf 333

Coronavirus: Virologe über die Ansteckungsgefahr im Freien

Wie hoch ist das Ansteckungsrisiko im Freien? Wie gefährdet sind Schwangere? Virologe Prof. Dr. Ulf Dittmer beantwortet Fragen zur Coronakrise.

Beschreibung anzeigen

Kreis Kleve.  Im Kreis Kleve gibt es 333 Fälle mit dem Coronavirus. Mehr als 20 Personen werden im Krankenhaus behandelt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Das Coronavirus breitet sich weiter aus – auch im Kreis Kleve. In diesem Newsblog informieren wir Sie über die aktuelle Entwicklung in Kleve, Emmerich, Goch, Rees, Kalkar und dem Umland: Gibt es neue Fälle? Wie reagieren Behörden? Was bedeutet das für das öffentliche Leben?

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Entwicklungen am 8. April

19.30 Uhr: Die Verwirrung unter den Niederländern ist groß. Auf dem Parkplatz der Einkaufsarena in Kranenburg kann jetzt niemand so genau einschätzen, welche Folgen der Beschluss des Corona-Kabinetts am Freitag haben wird. Auch die Begründungen sind für die niederländischen Kunden von Aldi, DM und Penny noch ziemlich undurchsichtig.

18.20 Uhr: Die von der Ausbreitung des Coronavirus ausgelöste Krise betrifft nahezu jeden Lebensbereich. Mit der Gesundheitsversorgung steht jedoch ein Pfeiler der Gesellschaft aktuell besonders im Fokus. Die NRZ hat sich bei den Krankenhäusern im Kreis Kleve umgehört, wie die Experten die aktuelle Covid-19-Situation vor Ort einschätzen.

17.55 Uhr: Das Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve wird nach wie vor sehr stark nachgefragt. Nach sieben Tagen liegen der Kreisverwaltung rund 600 Anträge aus allen 16 Kommunen im Kreisgebiet vor – 344 davon wurden bewilligt. Die ausgezahlten Soforthilfen liegen mittlerweile bei mehr als 1,4 Millionen Euro. Das teilte der Kreis am Mittwoch mit.

16.30 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Kleve hat die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Infektionen gemeldet - es sind 333 bestätigte Fälle. Davon seien 140 Personen genesen und 27 Personen befänden sich derzeit im Krankenhaus. Unsere Grafik gibt einen Überblick über die Zahl der Infizierten und Genesenen in den Kommunen.

15.58 Uhr: Die Reeser Spediteure sehen die Lage in Corona-Zeiten noch entspannt. Das Geschäft läuft rund bei den beiden Logistikunternehmen. Im Vordergrund steht dabei aber der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

14.40 Uhr: Corona macht erfinderisch: Deshalb wird es am Karsamstag in Uedem erstmals einen „Gabenzaun“ geben, mit dem bedürftige Familien in Uedem unterstützt werden.

13.55 Uhr: Bonusprogramm soll den Emmericher Einzelhandel stärken: Die Werbegemeinschaften aus Emmerich und Elten wollen das „homeshopping“ fördern. Prämien bei Einkäufen vor Ort.

12.25 Uhr: Das Abbrennen von Osterfeuern ist auch in Rees in diesem Jahr untersagt, sowohl vor als auch nach Ostern. Es drohen Bußgelder zwischen 500 und 1000 Euro.

10.40 Uhr: Die Klever „Fridays for Future“-Bewegung bekommt die Folgen der Coronakrise zu spüren. Aktuell hat die Politik das Klima-Thema ausgeblendet.

8.25 Uhr: Die Emmericher Näherin Sandra Lötschert fertigt Mund- und Nasenabdeckungen mit lustigen Motiven. Immer mehr Menschen greifen zur Stoffmaske.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Entwicklungen am 7. April

20 Uhr: In der Grundschule Haldern kamen 123 Personen zum Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes. Er fand wegen Corona unter besonderen Sicherheitsbedingungen statt.

18.40 Uhr: Die Planungen zum Klever Autokino sind einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Die Tichelpark Cinemas bereiten akribisch den Start des Autokinos am Ostermontag vor. Was die Betreiber planen – und was ein Besuch des Kinos kosten soll.

17.35 Uhr: Das schöne Wetter tut dem Team im Kalkarer Wunderland weh. Karfreitag hätte der Familienpark eröffnet. Jetzt kämpft das Wunderland ums Überleben.

16.45 Uhr: Das Corona-Soforthilfeprogramm des Kreises Kleve wird nach wie vor sehr stark nachgefragt. Nach sechs Tagen liegen der Kreisverwaltung rund 515 Anträge aus allen 16 Kommunen im Kreisgebiet vor – 281 davon wurden bislang bewilligt. Die ausgezahlten Soforthilfen haben eine Größenordnung von insgesamt 1.173.994 Euro.

15.20 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Kleve hat außerdem die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Infektionen gemeldet - es sind 317 bestätigte Fälle. Davon seien 135 Personen genesen und 25 Personen befänden sich derzeit im Krankenhaus. Unsere Grafik gibt einen Überblick über die Zahl der Infizierten und Genesenen in den Kommunen.

14.55 Uhr: In Straelen ist ein 92 Jahre alter Mann gestorben, der mit dem Coronavirus infiziert war. Das teilte der Kreis Kleve am Dienstag mit – damit sind nun insgesamt sechs Menschen im Kreis an den Folgen von Covid-19 gestorben.

13.35 Uhr: Mit dem Palmsonntag hat nun schon die dritte Woche begonnen, die durch das Corona-Virus auch das Leben der kirchlichen Gemeinde radikal verändert hat und beschränkt. Ostern fällt aber nicht aus, es wird nur anders begangen. Die Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes in Emmerich hat daher einige Aktionen in petto.

11.27 Uhr: Wegen des Coronavirus sind in diesem Jahr alle Osterfeuer verboten worden. Das Emmericher Ordnungsamt kontrolliert. Es drohen hohe Bußgelder. Die Stadt stellt deshalb noch einmal klar: „Es ist ausdrücklich verboten, die Osterfeuer kontrolliert und ohne Publikum abbrennen zu lassen. In diesem Fall würde es sich um eine unzulässige Grünschnitt- und Abfallentsorgung handeln.“

10.56 Uhr: Norbert und Marlene Berson aus Kleve-Donsbrüggen wurden auf ihrer Reise mit dem Wohnmobil in Marokko von der Coronakrise überrascht. Die Rückreise war ein Abenteuer. Uns haben sie ihre Geschichte erzählt.

9.11 Uhr: Manche Sicherheitsdienste im Kreis Kleve verzeichnen durch die Coronakrise mehr Aufträge, andere haben mit den Veranstaltungs-Absagen zu kämpfen. Wir haben uns in der Branche umgehört.

8.25 Uhr: Bürgermeister Christoph Gerwers setzt auf Schnelligkeit, um möglichst viele Reeser vor Corona zu schützen. Die Drive-In-Teststation entstand in Eigeninitiative. Per Chauffeur werden Corona-Tests ins Labor gefahren.

8 Uhr: Manche Sicherheitsdienste im Kreis Kleve verzeichnen durch die Corona-Krise mehr Aufträge, andere haben mit den Veranstaltungs-Absagen zu kämpfen.

Coronavirus im Kreis Kleve: Die Entwicklungen am 6. April

20.20 Uhr: Die Bundespolizei befindet sich in einer intensiveren Überwachung der niederländischen Grenze und kontrolliert verstärkt. Das bestätigte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Kleve auf NRZ-Anfrage. Die Personalstärke wurde erhöht.

18.50 Uhr: Dass in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Oster- und Brauchtumsfeuer landesweit verboten sind, hat die Landesregierung in NRW bereits mitgeteilt. Die Stadt Goch macht zudem darauf aufmerksam, dass dieses Verbot nicht nur am Osterwochenende, sondern auch davor und danach in Goch aktiv kontrolliert wird. Wer trotzdem ein Osterfeuer entzündet, riskiert ein saftiges Bußgeld.

17.30 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Kleve hat außerdem die aktuelle Zahl der bestätigten Corona-Infektionen gemeldet - es sind 304 bestätigte Fälle. Davon seien 118 Personen genesen und 24 Personen befänden sich derzeit im Krankenhaus. Die Zahlen haben sich im Vergleich zu Sonntag nicht verändert, da den Kreis in dieser Zeit seitens der Labore keine neuen Ergebnisse erreicht haben.

17.10 Uhr: In Bedburg-Hau ist eine 92 Jahre alte Frau gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert war. Das teilte der Kreis Kleve am Montag mit – damit sind nun insgesamt fünf Menschen im Kreis an den Folgen von Covid-19 gestorben.

16.45 Uhr: Bürgermeister Gerwers setzt auf Schnelligkeit, um möglichst viele Reeser vor Corona zu schützen. So gelang es der Stadt Rees, eigenständig eine Drive-In-Teststation zu organisieren.

15.20 Uhr: Mitarbeiter von Zeitarbeitsagenturen sind gefragte Leute. Zumindest in Zeiten, in denen Firmen eine gute Auftragslage haben und Spitzen durch Leiharbeitnehmer abdecken. Die allerdings fehlen wegen der wirtschaftlichen Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie jetzt den meisten Firmen. Welche Auswirkungen das auf die Zeitarbeitsfirmen im Kreis Kleve hat.

13.52 Uhr: Am Dienstag (7. April) startet das Coronatest-Drive-In als mobile Probeentnahmestelle für die Testung auf das Corona-Virus in Goch. Das teilte der Kreis Kleve am Montag mit.

12.57 Uhr: Landrat Wolfgang Spreen fordert, dass die Angebote von Bund und Land für Unternehmen ausgeweitet werden müssten. Das Kreditrisiko müsse zu 100 Prozent übernommen werden. Viele Firmen vielen sonst durchs Raster. Es müsse auch schwächer aufgestellten Unternehmen geholfen werden.

11.34 Uhr: Um eine mögliche Infektionsgefahr von Besuchern im Rheinmuseum Emmerich durch das Coronavirus zu vermeiden, hat der Vorstand des Emmericher Geschichtsvereins nun beschlossen, das Rheinmuseum in Emmerich vorerst bis Ende April sowohl für Einzelbesucher, wie auch für Gruppen und auch für schon angemeldete Gruppen zu schließen.

10.31 Uhr: Ein Blick ins Bundesland: Die Zahl der Corona-Patienten in Nordrhein-Westfalen steigt auf über 20.000. Der Virologe Hendrik Streeck warnt derweil, dass die Schulen nicht zu früh wieder geöffnet werden dürfen. Alle Infos zu den Entwicklungen können Sie in unserem NRW-Newsblog verfolgen.

09.23 Uhr: Im Gegensatz zu anderslautenden Medienberichten ist die Grenze zu den Niederlanden (noch) nicht geschlossen. Die Bundespolizei kontrolliert aber intensiver.

8.11 Uhr: Die Coronakrise trifft die Wirtschaft mit voller Wucht und wird wohl tiefe Spuren auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Kleve hinterlassen. Im März wurden 4200 Anzeigen auf Kurzarbeit gestellt. Wie sich die Krise auf die Arbeitslosenquote auswirkt, werden allerdings erst die Zahlen im April zeigen.

7.34 Uhr: Im Kreis Kleve ist eine vierte Person an Covid-19 verstorben. Es handelt sich um einen 69-jährigen Mann aus Rees, der an Vorerkrankungen litt. Das teilte der Kreis in einer Pressemitteilung am Sonntagnachmittag mit.

Mehr Nachrichten zum Coronavirus im Kreis Kleve:

Die Berichterstattung der vorherigen Tagen haben für Sie archiviert:

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben