Corona

Coronavirus: Testen geht jetzt im „Drive in“ in Weeze

Abstand halten von mindestens anderthalb Metern, besser sogar zwei Metern, ist wegen der Ansteckungsgefahr entscheidend.

Abstand halten von mindestens anderthalb Metern, besser sogar zwei Metern, ist wegen der Ansteckungsgefahr entscheidend.

Foto: AKNR/AVNR

Kreis Kleve.  Personen, die im Kreis Kleve auf das Coronavirus getestet werden sollen, schickt der Hausarzt dorthin. Sie bleiben beim Test im Auto sitzen.

Ein Coronatest im Vorbeifahren wurde am Mittwoch in Emmerich und wird am Donnerstag, 2. April, in Weeze eingerichtet. Ein jeweiliger Hausarzt schickt die zu testenden Personen dorthin.

Die mobile Probeentnahmestelle für die Testung auf das Corona-Virus haben Kreis Kleve und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) initiiert. Die KV hat kreisweit Ärztinnen und Ärzte um Unterstützung und ihren Einsatz nach Einsatzplan vor Ort im Drive-In gebeten. Dank der Kooperationsbereitschaft der Weezer Ärzte startet das Drive-In nun dort.

Patienten rufen erst den Hausarzt an, bevor der über den weiteren Weg entscheidet

Nach wie vor müssen Patientinnen und Patienten erst in ihrer Hausarztpraxis anrufen, wenn die typischen Symptome wie Husten, Atemnot, Fieber auftreten. Der Hausarzt kennt auch die Vorerkrankungen. Wenn er nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts eine Corona-Virus-Testung durchführen lassen möchte, ist der Ablauf wie folgt: Der Hausarzt schickt ein Formular an die Kreisverwaltung, diese teilt dem Patienten telefonisch einen Zeitkorridor mit, in dem er zur Teststelle kommen soll. Der Ort wird in diesem Telefonat bekanntgegeben. Die Patienten kommen dorthin, zeigen ihre Krankenversichertenkarte, die am Drive-In eingelesen wird. Kontrolliert wird hier, ob der richtige Patient zum Termin erschienen ist. Wichtig ist also: Karte dabeihaben, sonst kann der Termin nicht stattfinden!

Der Arzt am Drive-In führt dann den Test durch. Das Ergebnis wird dem Patienten nach etwa einer Woche von der Kreisverwaltung telefonisch mitgeteilt. Auch die Hausärzte erhalten eine Rückmeldung zum Testergebnis. Weitere Drive-in-Stellen sind in Planung. Außerdem laufen Planungen in der Kreisverwaltung, in vollstationären Pflegeeinrichtungen und schwerbehinderte Menschen mobil zur testen.

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