Kalkar

Das Schulzentrum in Kalkar braucht wohl einen Zaun

Deutlich weiter als dieser jetzige Bauzaun würde ein Zaun um das Schulgelände Kalkar errichtet. Er würde die Grünfläche bis zum Wanderweg in den künftigen Schulhof der Grundschule einbeziehen, zeigt Kämmerer und Gebäudemanager  der Stadt Kalkar, Stefan Jaspers.  

Deutlich weiter als dieser jetzige Bauzaun würde ein Zaun um das Schulgelände Kalkar errichtet. Er würde die Grünfläche bis zum Wanderweg in den künftigen Schulhof der Grundschule einbeziehen, zeigt Kämmerer und Gebäudemanager  der Stadt Kalkar, Stefan Jaspers.  

Foto: Astrid Hoyer-Holderberg

Kalkar.  Kalkars Kämmerer möchte Geld in die Sicherheit der Grundschüler investieren. Das künftige Gebäude liegt nahe am Leybach. Es gab auch Vandalismus.

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Der Grundgedanke war, die Grundschüler zu schützen, wenn sie aus der Josef-Lörks-Grundschule Kalkar ins Schulzentrum gegenüber umziehen. Denn da wird der Schulhof mit seiner Grünfläche auf voller Länge an den Leybach angrenzen. Es soll niemand hinein plumpsen. Das Thema Zaun ist deshalb aktuell.

Aber auch aus weiteren Gründen: Es gibt gerade übers Wochenende, zumindest in warmen Nächten, ungebetene Gäste auf dem Schulgelände des Zentrums Am Bollwerk, das bisher Realschule, Gymnasium beherbergte.

Scherben lagen da in diesem Jahr wohl schon 15 Mal

Hausmeister Dirk Engels fand dann oft morgens Scherben von zerschlagenen Flaschen – „Dieses Jahr bestimmt schon 15 Mal“, sagt er. Sehr früh am Morgen säubert er die Schulhöfe, „aber in der dunklen Jahreszeit sieht man vielleicht nicht jede Scherbe. Das wäre gerade für spielende Grundschüler gefährlich“, sagt er. Das sei schließlich auch ein Haftungsthema.

Außerdem findet er immer wieder auch Schmiererein an den Hauswänden. „Der Hausmeister hat anderes zu tun als sowas immer zu entfernen“, zumal das kaum spurlos geht, sagt Kämmerer und Gebäudemanager der Stadt Stefan Jaspers. Auch wenn so mancher Text recht herzlich klingt „I Love my friends“ (ich liebe meine Freunde“), sind Kritzeleien an der Rückseite der Realschule genauso wie flächendeckende Schmiererein an der Turnhallenfassade eben unerwünscht. Und wenn sich Gruppen zum Vandalismus träfen, passiere eben auch mal Schlimmeres, ahnt der Hausmeister. Sie müssten ja nicht ausgerechet am Schulhof nachts herumlungern, so Jaspers.

Kämmerer Stefan Jaspers, hat 107.500 Euro veranschlagt, gerecht aufgeteilt zwischen den Schulformen sowie der Zweifach- und der Dreifachturnhalle.

Thema seit zwei Jahren

Vor zwei Jahren war schon einmal in der politischen Landschaft das Thema Einzäunung diskutiert und dann vertagt worden, bis man die Schulplanung abgeschlossen hätte. Das ist jetzt soweit. Das Gymnasium zog in die vormalige leere Hauptschule um, gibt seine Räume den Grundschülern frei, der sogenannte Ringtausch. Donnerstagabend im Hauptausschuss wurde darüber gesprochen und nächste Woche soll es im Rat möglichst beschlossen werden. Ohnehin müssen im Zuge der Schulumbauten die Schulhöfe, auch vor allem der des Gymnasiums, gestaltet werden.

Wenn ein Zaun errichtet wird, soll er aus robusten Stabgittermatten bestehen von zwei Metern Höhe. Er soll das Gelände recht weiträumig umfassen – weiter als derzeit die Draht-Bauzäune –, denn die Schulmauern selbst als Begrenzung zu nutzen, würde ja keine Graffitis verhindern.

Zutritt und Nutzung muss man festlegen

Weil der Schulbetrieb auch nachmittags läuft und die Nutzung der Turnhallen auch abends, müssen genaue Zutrittsregeln definiert und Turnhallen auch gesondert abgetrennt werden, so Jaspers.

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