Politik/Wirtschaft

DB-Central schielt aufs Nova-Gebäude

Foto: Heinz Holzbach

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Klever Software-Hersteller wird expandieren. Manfred Palmen von der Entwicklung des Unternehmens beeindruckt.

Dass DB-Central ein „Elefant aus Kleve” ist (so titelte die NRZ bereits im vergangenen Jahr), das durfte der CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Palmen am Donnerstag aus erster Hand erfahren. Die Geschäftsführer Sven Rickes und Dirk Rosomm legten dar, dass sie derzeit bei der Herrstellung von eLearning-Software (PC-Programme zur Schulung von Firmenmitarbeiter) weltweit zur Spitze gehören – „Made in Kleve”. Kunden wie VW, ebay, O2, T-Online werden derzeit durch Namen wie Hugo Boss, Esprit, Deutsche Post und mehr ergänzt. „Sie haben keine Zeit zu warten. Schon jetzt müssen sie drei Jahre im voraus denken”, resümierte Palmen DB-Centrals Situation. „Wir unterstützen den Campus Kleve”, betonte Rickes, der eine Hochschule vor Ort als wichtigen Rekrutierungspool für künftige Mitarbeiter sieht. Doch Palmen betonte, dass die Konkurrenz um neue Hochschulstandorte immens sei. Standortfaktoren wie eine gute Autobahnanbindung oder Familienfreundlichkeit, so Rickes, seien für Bewerber von außerhalb wichtig, als Argument nach Kleve zu kommen. Derzeit zählt das Unternehmen am Klever EOC 65 Mitarbeiter (18 neue in 2007) – eine Expansion sei unausweichlich, um am Markt zu bestehen. „Wir werden noch in diesem Jahr alle Arbeitsplätze in diesen Räumlichkeiten besetzen”, kündigt Rosomm an und schielt gen Ex-Nova-Möbel-Gebäude. Ein Umzug sei nicht ausgeschlossen. Zuvor unterhielt sich Palmen mit der Verwaltung und den Fraktionen über kommunale Gegebenheiten. „Kleve hat bei 49 200 Einwohnern landesweit den größten pro Kopf Umsatz”, lobte Palmen. Ein Anliegen war es Palmen, den Vereinen die zinsgünstigen Kredite der NRW Bank in Erinnerung zu rufen: „Wir hoffen so den Sanierungsstau etwas aufzulösen.”

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