Schnelles Internet

Der Glasfaserausbau in Kalkar hat begonnen

Die Arbeiten haben begonnen (von links): Florian Zwiglin (Stadt Kalkar), Mustafa Yavuz und Marco Crommentuijn (AVRA), Tayfun Mete (Deutsche Glasfaser), Bürgermeisterin Britta Schulz, Bruno Ketteler (Wirtschaftsförderung Kalkar), Stan Peters und Dietmar Rotering (Deutsche Glasfaser).

Die Arbeiten haben begonnen (von links): Florian Zwiglin (Stadt Kalkar), Mustafa Yavuz und Marco Crommentuijn (AVRA), Tayfun Mete (Deutsche Glasfaser), Bürgermeisterin Britta Schulz, Bruno Ketteler (Wirtschaftsförderung Kalkar), Stan Peters und Dietmar Rotering (Deutsche Glasfaser).

Foto: Anke Gellert-Helpenstein

Kalkar.  Am Alleenradweg direkt neben dem Verteilergebäude konnte endlich der erste Spatenstich für das schnelle Netz in Kalkar getätigt werden.

Die Erleichterung über den ersten Spatenstich für das Glasfasernetz des Unternehmens Deutsche Glasfaser in Kalkar und Altkalkar stand den Anwesenden ins Gesicht geschrieben. Da machten auch die paar Regentropfen nichts aus, die beim offiziellen Starttermin zur Errichtung des Verteilergebäudes (Point of Presence, PoP) neben der neuen GWN-Gasregelstation am Alleenradweg, Theodor-Kuypers-Straße 46, in der Nikolaistadt vom Himmel fielen. Schließlich bedeutete der erste Spatenstich, dass nun mit der Verlegung der Glasfaser und mit der Versorgung von Glasfaseranschlüssen bis in die einzelnen Wohngebäude hinein begonnen wird.

„Das war schon harte Arbeit“, sagte Dietmar Rotering von der Deutschen Glasfaser, denn bei der ersten Bedarfsabfrage vor rund zwei Jahren hatte es noch nicht genug Interessenten für die erforderliche Quote gegeben, um eine Entscheidung für den Ausbau zu fällen. Doch das ist Vergangenheit. Die Zahl der künftigen Glasfasernutzer ist deutlich gestiegen und der Spatenstich konnte getätigt werden. Auch zur Freude von Bürgermeisterin Britta Schulz und Wirtschaftsförderer Bruno Ketteler, die beide wissen, dass damit ein großer Schritt in die Richtung attraktiver Zukunftsfähigkeit ihrer Stadt gemacht wird.

2490 Hausanschlüsse

Die Investition für die Zukunft beginnt für die 2490 Hausanschlüsse – davon sind rund 40 Prozent Kunden der Deutschen Glasfaser – mit den ersten Tiefbauarbeiten der Firma AVRA aus Schwerte in diesen Tagen. Startort hierfür ist die sogenannte „Oberhausener Siedlung“ an der Tiller Straße. Die „Verkabelung“ soll so erfolgen, dass auch für spätere Hausanschlüsse künftiger Kunden alles verlegt und vorbereitet wird.

„Wir werden zeitgleich zwei bis vier Verteilerbezirke bearbeiten“, erläuterte Projektleiter Stan Peters. „Dabei werden die dafür aufgefrästen Straßenabschnitte vorübergehend mit Ziegelsteinen verfüllt – ein Provisorium“, stellt Florian Zwiglin, bei der Stadt Kalkar für den Tiefbaubereich verantwortlich, klar. So ist die Verkehrssicherheit sicher gestellt und es kann wirtschaftlich gearbeitet werden. Denn sobald größere Gebiete abgeschlossen wurden, werden die betroffenen Straßen wieder fachgerecht hergestellt. Die Stadt Kalkar begleitet und beaufsichtigt jeden Arbeitsschritt entsprechend. Stan Peters hofft auf eine gute Witterung für die Tiefbauarbeiten, damit die ersten Glasfaseranschlüsse Anfang kommenden Jahres aktiviert werden können.

Informationsabend im Gymnasium

Für alle Interessierten, die mehr über die Bauarbeiten und/oder über einen Glasfaseranschluss wissen möchten, gibt es am Dienstag, 17. September, 19 Uhr, einen Informationsabend in der Aula des Jan-Joest Gymnasiums Kalkar.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben